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Barthold Kastrop: Werk und Wirken

Vortrag über Göttinger Bildhauer Barthold Kastrop: Werk und Wirken

Die Werke des Göttinger Bildhauers Barthold Kastrop stellt Kunsthistorikerin Dr. Antje-Fee Köllermann in einem Vortrag am Sonntag, 13. August, um 15 Uhr im Tapetensaal des Göttinger Städtischen Museums vor. Kastrop gehörte vor der Reformation zu den bedeutendsten Bildhauern der Region.

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Quelle: r

Göttingen. Mit der Einführung der Reformation verloren viele Handwerker und Künstler ihren wichtigsten Kunden: die damalige Kirche mit ihren Altären, Heiligenfiguren und Marienbildern. Kurz zuvor erlebten die Göttinger Kirchen und die Sakralbauten des Umlandes noch eine große Ausstattungswelle, durch die sich der Bildschnitzer Kastrop einen Namen gemacht hat, teilt die Göttinger Stadtverwaltung mit.

Eines der bekanntesten Werke des gebürtigen Nörteners ist der Marienaltar der Marienkirche in Hetjershausen. Der Künstler gelangte durch sein Schaffen zu großem wirtschaftlichen Erfolg und residierte in der heutigen Junkernschenke, einem der mit prächtigen Schnitzereien verzierten Fachwerkhäuser in Göttingen.

Köllermann ist Kuratorin für die Alten Meister an der Landesgalerie im Landesmuseum Hannover. Als solche wirkte sie 2015 und 2016 an der Organisation der dortigen Ausstellung „Madonna. Frau – Mutter – Kultfigur“ mit. In ihrem Vortrag unter dem Titel „Barthold Kastrop – ein Göttinger Bildschnitzer am Vorabend der Reformation“ gibt sie auch Einblicke in die Werkstatt eines spätmittelalterlichen Bildschnitzerateliers.

Der Vortrag ist Teil der Sonderausstellung „1529 – Aufruhr und Umbruch“, die noch bis Ende des Jahres im Städtischen Museum, Ritterplan 7, zu sehen ist. Der Eintritt kostet fünf Euro. km

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