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Fünf Städte, ein Festival

Vorverkauf beginnt Fünf Städte, ein Festival

Seit Monaten laufen die Vorbereitungen für das Festival „Denkmal!Kunst KunstDenkmal 2017“, kurz DKKD, auf Hochtouren. Die Veranstaltung ist im Herbst kommenden Jahres in den südniedersächsischen Städten des Fachwerkfünfecks geplant. Jetzt startet der Kartenvorverkauf.

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Quelle: NR/Archiv

Region. Es sei das „bedeutendste kulturelle Ereignis in Südniedersachsen im Jahr 2017“, kündigt Festival-Intendant Bernhard Kühne an. „Es werden mindestens 80 Denkmäler geöffnet, in denen nahezu 300 bildende Künstler arbeiten oder ausstellen. Alles wird begleitet von Workshops und rund 250 kulturellen Abendveranstaltungen, fasst er die Fakten des Festivals DKKD 2017 zusammen. Vom 29. September bis zum 8. Oktober werde es Veranstaltungen in den Fachwerkfünfeck-Städten Duderstadt, Einbeck, Hann. Münden, Northeim und Osterode geben. Die Fachwerkstädte hatten sich mit dem Ziel zusammengeschlossen, Welterbe zu werden.

Soweit ist man noch nicht, aber immerhin wurde das interkommunale Projekt 2014 vom Bundesbauministerium in das Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“ aufgenommen und bekommt Fördermittel. Unter dem Slogan „Fünf Städte stehen Kopf, um auf die Beine zu kommen“ steht auch die Idee, in den historischen Gemäuern der Fachwerkstädte zeitleich ein neuntägiges Kunst- und Kulturfestival zu organisieren. Vorbild dafür ist das Denkmalkunstfestival in Hann. Münden, dessen Macher der Mündener Denkmalaktivist Bernd Demandt ist. Er ist sich sicher: Nur wenn mit Hilfe des Festivals DKKD 2017 Gäste und Einwohner die Einzigartigkeit der historischen Altstädte im Fachwerkfünfeck erleben und deren Aufmerksamkeit auf bislang unsanierte und ungenutzte Baudenkmäler gelenkt werde, könne weiterer VErfall oder gar der Abriss geschichtlicher Bausubstanz verhindert und könnten Impulse für die Bekämpfung des Leerstandes der Altstädte gegeben werden.

Das von Demandt formulierte gemeinsame Ziel des Festivals werde, so heißt es in der Mitteilung zum Vorverkaufsstart für das Festival, auch von den Stadtverwaltungen und von unzähligen engagierten Helfern in den Städten getragen.

Wie Kühne mitteilt, sollen vom 29. September und 8. Oktober 2017 „allein 300 schaffende Künstler“ stimmungsvolle Orte wie Türme, Gewölbekeller, Hinterhöfe, morbide Räume oder verlassene Orte in Galerien, Ateliers, Theater und Konzertsäleverwandeln. Die Besucher des Festivals erwarteten Workshops, Installationen und Geheimnisse, Musik, Lesungen, Kabarett, Theater und Verrücktes. Etwa 250 kulturelle Abendveranstaltungen soll es geben, dazu sollen die Festival-Denkmäler in den fünf Städten von 11 bis 18 Uhr geöffnet sein.

Karten gibt es ab 1. Januar im Vorverkauf. Informationen dazu gibt es unter festival-dkkd.de.

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