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Wachdienst für Göttinger Rathaus

Schutz von Mitarbeitern Wachdienst für Göttinger Rathaus

Nach Ausschreitungen gegen Mitarbeiter hat die Verwaltung zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen im Neuen Rathaus ergriffen. Im Zuge einer Demonstration für einen Asylbewerber durch einen größeren Unterstützerkreis seien Mitarbeiter bedrängt und verletzt worden und anschließend krank ausgefallen, berichtete Sozialdezernentin Dagmar Schlapeit-Beck im Sozialausschuss. Die Verwaltung habe in der Angelegenheit Strafanzeige gestellt.

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Soll einen Wachdienst bekommen: Das Göttinger Rathaus.

Quelle: Heller

Göttingen. Außerdem seien zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen für die Mitarbeiter ergriffen worden.

Zum einen seien in den betroffenen Abteilungen zusätzliche Türen installiert worden, so dass in unübersichtlichen Situationen Menschen nur noch einzeln eingelassen werden könnten. Zum anderen beschäftige die Verwaltung einen Sicherheitsdienst.

Ein derartiger Protest sei, der zu den Sicherheitsmaßnahmen führte, sei „definitiv der falsche Weg“, sagte Schlapeit-Beck. Ein Brief an den Unterstützerkreis, um über vielleicht angemessenere Formen des Protests ins Gespräch zu kommen, sei unbeantwortet geblieben.

Patrick Humke (Linke) kritisierte, dass die Verwaltung vollendete Tatsachen geschaffen habe und fürchtete eine Abschottung der Verwaltung. Bei Abschiebungen gehe es häufig um Leben oder Tod, sagte der Ratspolitiker, aber es sei nicht gut, wenn bei Protestaktionen Mitarbeiter verletzt würden. Ernst Gottwald (Grüne), Karin Schultz (CDU) und Renate Bank (SPD) äußerten Verständnis für die Maßnahmen der Verwaltung.

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