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Wachleute im Dienst

Straftaten durch Georgier Wachleute im Dienst

Am Donnerstag vor einer Woche hat der Rat Friedland Maßnahmen gegen das Problem zunehmender Ladendiebstähle durch georgische Asylbewerber aus dem Grenzdurchgangslager (GDL) beschlossen.

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Quelle: Heller

Friedland. Tags darauf schon hat ein Wachdienst die Arbeit aufgenommen. Heute sind die zwei Wachleute bereits eine Woche im Dienst. Sie patrouillieren zu kritischen Zeiten auf der Heimkehrerstraße, auf dem Lagergelände und vor oder in nahen Einzelhandelsgeschäften. Die Maßnahmen, so Gemeindebürgermeister Andreas Friedrichs (SPD), seien mit Polizei und Lagerpersonal abgestimmt. Selbst Mitarbeiter der Feuerwache im Lager seien einbezogen.

Dennoch hat sich die Zahl der Straftaten durch georgische Asylbewerber weiter erhöht. Seit der letzten Veröffentlichung im Tageblatt sind es 20 mehr geworden – landesweit 170 Taten bisher. Es habe zudem drei Festnahmen gegeben, teilt die Polizei mit, die in zwei Fällen zur Untersuchungshaft wegen gewerbsmäßigen Ladendiebstahls geführt haben.

Zur Finanzierung des Wachdienstes und eines abgestimmten Sicherheitskonzeptes hatte die Gemeinde in ihrem Nachtragshaushalt 10 000 Euro zusätzlich eingeplant. Friedrichs betonte, er hoffe weiter darauf, dass Innenminister Uwe Schünemann (CDU) sein Versprechen erfülle und das Land eigene Maßnahmen ergreife.

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Nachtragshaushalt Friedland

Einstimmig hat der Rat der Gemeinde Friedland den Nachtragshaushaltsplan 2012 beschlossen. Darin enthalten ein ausgeglichener Ergebnishaushalt, aber auch rund 40 000 Euro mehr Investitionen als bisher veranschlagt.

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