Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
FKG-Schüler als Retter

Während Studienfahrt: Mann gerät in Schiffsschraube FKG-Schüler als Retter

Göttinger Schüler sind während ihrer Studienfahrt auf Malta unverhofft zu Nothelfern geworden: Die Zwölftklässler vom Felix-Klein-Gymnasium saßen abends am Hafen und beobachteten ein anlegendes Partyboot. „Das war total überfüllt“, erzählte Maxim Walter. Plötzlich hörte er ein lautes „Platsch“.

Voriger Artikel
Das ist in Göttingen und der Region los
Nächster Artikel
Göttinger Kritzel-Brief

Maxim Walter auf Malta

Quelle: R

Göttingen. Während er und seine Mitschüler rätselten, was da wohl vom Boot gefallen sein könnte, sahen sie nach einer knappen Minute einen Mann mit seltsamen Schwimmbewegungen durchs Wasser paddeln. Walter sah, dass der Fuß des Mannes nur noch an einem Stück Haut hing. Das Bein des Verletzten war offenbar in die Schiffsschraube des Partyboots geraten. Dabei müsste es zu dem offenen Bruch gekommen sein, vermutete Weber.

Er fischte nach dem Schwerverletzten, packte zu und zog ihn aus dem Wasser. Die Schüler riefen einen Krankenwagen, besorgten Handtücher und kämpften durch Gespräche mit dem Verunglückten gegen dessen Ohnmacht. Der Skandinavier war vollkommen betrunken und zwischen 18 und 21 Jahren alt, vermutete Walter. Auf englisch fragte der Verunglückte noch nach einer Zigarette und sackte immer wieder zusammen. Als nach 15 bis 20 Minuten endlich der Rettungswagen eintraf, waren die Schüler erleichtert.

Die Gymnasiasten rätselten noch oft, was wohl aus dem Mann und vor allem seinem Fuß geworden ist. Riesengroß war die Freude, als sie während des Rückflugs im Flugzeug seine Freunde trafen: Dem jungen Mann gehe es wieder gut. Sein Fuß sei vollständig gerettet worden und werde wieder anwachsen, berichteten sie den besorgten Göttingern.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Weihnachtsdeko in Göttingen und Umgebung