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Waffe aus dem Weender Wald war nur Attrappe

Kalaschnikow ist nur Deko Waffe aus dem Weender Wald war nur Attrappe

Bei der verrosteten Kalaschnikow, die spielende Kinder im April im Wald oberhalb von Weende gefunden hatten, handelt es sich um eine sogenannte Deko-Waffe. Zu diesem Ergebnis kommt ein waffenrechtliches Gutachten eines Experten des 1. Fachkommissariats der Polizei Göttingen.

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Bei der gefundenen Waffe handele es sich um ein reines Deko-Stück, die Munition hingegen sei echt.

Quelle: Polizei

Weende. Das Fundstück sei ab Werk als Deko-Waffe gebaut und nicht nachträglich von einer echten Schusswaffe in eine Deko-Waffe umgebaut worden, so die Polizei. Das habe die Begutachtung ergeben. Die Waffenattrappe ist demnach in einem verwitterten Zustand. Sie muss etwa zwei bis vier Jahre im Wald gelegen haben.

Guss ohne Schlagbolzen

Der Waffenexperte des 1. Fachkommissariats hatte den Fund zerlegt und begutachtet. Dabei stellte er unter anderem die eingeprägten Buchstaben "D" und "E" fest. Diese sollen offenbar die Feuerwahlstellungen "Dauer- und Einzelfeuer" kennzeichnen. Bei einer originalen AK-47 gebe es deutschsprachige Abkürzungen allerdings nicht, erklärte die Polizei.

Der Verschluss besteht zudem aus Gusseisen, ist also ein reiner Deko-Verschluss, der kein Schlagbolzensystem aufweist, wie das Gutachten besagt. Der Lauf ist am Mündungsende und am Patronenlager komplett verschweißt. Auch kann die Deko-Waffe nicht mit Munition geladen werden, der Abzug funktioniert ebenfalls nicht.

Erkenntnisse über den ehemaligen Eigentümer liegen der Polizei zufolge nicht vor. Weder auf der Waffe selbst noch anhand der gefundenen scharfen Patronen hätten sich dazu Hinweise ergeben. Die Waffennummer sei nur zu Deko-Zwecken angebracht worden. Aufgrund dieser Erkenntnisse würden keine weiteren Ermittlungen angestellt, so die Polizei. Die gefundene Munition werde fachgerecht entsorgt.

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