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Rot-Grüne Mehrheit hat Bestand

Wahlen zum Rat der Stadt Göttingen Rot-Grüne Mehrheit hat Bestand

Bei der Wahl zum neuen Rat der Stadt Göttingen hat sich die SPD als stärkste Partei durchgesetzt. Mit der Alfa und der Partei Die Partei haben auch zwei Polit-Neulinge den Einzug in den Rat geschafft.

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Wahlparty bei der SPD: In Göttingen bleibt die Partei stärkste Partei im Rat der Stadt Göttingen.

Quelle: CHH

Göttingen. Nach der Auszählung aller Stimmen gegen 3.30 Uhr am Montag kamen die Sozialdemokraten auf 32,62 Prozent der Stimmen. „Bei den vielen Unsicherheiten vorab ist das ein gutes Ergebnis“, kommentierte der Fraktionsvorsitzende der SPD im Rat der Stadt, Frank-Peter Arndt.

"Frischen Wind" für den Rat

Knapp vier Prozent trennten am Ende die CDU und die Grünen. So kam die Union auf 24,44 Prozent, die Grünen auf 20,58 Prozent. „Mit dem Ergebnis könnten wir gut leben“, kommentierte Hans Georg Scherer, CDU-Fraktionschef, am Abend die sich abzeichnende Tendenz. Die CDU-Fraktion werde deutlich jünger. „Das bringt frischen Wind“, sagte Scherer.

Zwei-Sitze-Mehrheit für Rot-Grün

Auch Ulrich Holefleisch aus der Ratsfraktion der Grünen zeigte sich schon am Sonntag zufrieden: „Rot-Grün hat weiterhin einer stabile Mehrheit im Rat der Stadt. Die gute Zusammenarbeit kann somit fortgeführt werden.“ Mit zusammen 24 Sitze haben Rot-Grün eine Mehrheit von zwei Sitzen. Vor fünf Jahren habe die Reaktorkatastrophe die Grünen nach oben gespült und für ein gutes grünes Ergebnis gesorgt, kommentierte Holefleisch das sich abzeichnende schlechtere Wahlergebnis als noch vor fünf Jahren.

"Sehr gutes Ergebnis" für die Wählergemeinschaft Göttinger

Die Wählergemeinschaft Göttinger Linke erzielte 6,33 Prozent, die Antifa Linke um die beiden Ratsherren Patrick Humke und Torsten Wucherpfennig 2,37 Prozent. „Aus meiner Sicht haben wir ein sehr gutes Ergebnis eingefahren“, sagte Gerd Nier von der Göttinger Linke. Mit der Abspaltung der Antifa Linke von der Wählergemeinschaft sei damit nicht unbedingt zu rechnen gewesen. Für die Antifa Linke haben sich mit einem Sitz die Erwartungen erfüllt, sagte der Fraktionsvorsitzende Patrick Humke.

FDP mit drei Sitzen im Rat

5,41 Prozent der Wählerstimmen entfielen auf die FDP. „Wir freuen uns, dass wir vermutlich wieder in Fraktionsstärke im Rat vertreten“, sagte FDP-Frau Felicitas Oldenburg zum Zwischenstand gegen 22 Uhr. Die FDP habe in der Stadt eine „Super-Ergebnis“ eingefahren. Am Ende kamen die Liberalen auf drei Sitze.

Die Piraten vereinigten bei ihrer zweiten Kommunalwahl in Göttingen 3,31 Prozent auf sich. Damit blieben sie knapp unter ihrem erhofften Ergebnis von vier Prozent.

„Für uns ein klarer Regierungsauftrag“

Die beiden Neulinge Alfa und Die Partei haben den Einzug in den Rat geschafft. So kommt die Alfa auf 1,83 Prozent und die Partei auf 2,65 Prozent und damit auf je einen Sitz im neuen Rat. „Für uns ein klarer Regierungsauftrag“, sagte Helena Arndt von der Partei. Nur 0,44 Prozent der Wähler stimmten für die Freien Wähler.

Die Sitze im neuen Rat der Stadt verteilen sich wie folgt: SPD 15, CDU 11, Grüne 9, FDP 3, Göttinger Linke 3, Piraten 2 und je einer für Die Partei, Antifa Linke und Alfa.

Knapp 48 Prozent Wahlbeteiligung

Schon bei den Kommunalwahlen 2011 setzte sich die SPD mit 32,4 Prozent als stärkste Kraft durch, gefolgt von den Grünen mit 27,9 Prozent. Die CDU kam auf 26,2 Prozent, die Linke auf 6,2 Prozent. Erstmals zogen vor fünf Jahren mit 3,7 Prozent die Piraten in den Rat der Stadt ein. Die FDP bekam 3,3 Prozent der Wählerstimmen. Vor vier Jahren lag die Wahlbeteiligung bei 42,6 Prozent. Am Sonntag gingen 47,98 Prozent der Wahlberechtigten zur Wahl.

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