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Für mehr Sicherheit, gegen Tempo 30

Die fünf wichtigsten Wahlkampfthemen der CDU Für mehr Sicherheit, gegen Tempo 30

Wirtschaftliche Entwicklung, Sicherheit, neuer Wohnraum, Stärkung der Kreativ- und Kulturwirtschaft sowie Mobilität - diese fünf Schwerpunkte stellt die CDU in der Stadt Göttingen in den Mittelpunkt ihres Wahlprogramm. Thomas Deppe, stellvertretender Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes, erläutert diese Themen.

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Thomas Deppe, stellvertretender Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes, erläutert diese Themen.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Dynamische wirtschaftliche Entwicklung. Eine leistungsfähige Wirtschaft ist für Deppe die Grundlage für Ausbildungs- und Arbeitsplätze in Göttingen. Genauso wichtig wie die "Global Player" der Stadt seien die kleinen und mittelständischen Betriebe, die das Bild der Stadt prägten. "Alle, ob groß oder klein, gilt es durch attraktive Rahmenbedingungen, geringen bürokratischen Aufwand und mehr Flexibilität zu stärken", sagt Deppe. 

Thomas Deppe, stellvertretender Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes.

Quelle: Archiv

Es gehe darum, Neuansiedlungen nach Göttingen zu bekommen und Bestandspflege der hiesigen Unternehmen zu betreiben. "Ein weiterer Arbeitsplatzabbau, wie zuletzt bei Bosch, Zeiss und SAP, muss unbedingt verhindert werden", fordert Deppe.

Sicherheit für Bürger. Die Göttinger CDU nimmt in der Stadt eine "vermehrte Gewaltbereitschaft und Kriminalisierung" wahr. "Gerade, aber nicht nur, aus der politisch-extremen Szene", schildert Deppe. "Auch vor Trickdieben und Einbrechern wollen wir unsere Stadt sicherer machen." Die CDU setze sich für einen "konsequenten Schutz" aller Bürger und ihr Eigentum ein. "Dies kann nicht nur durch eine höhere Polizeipräsenz, sondern auch durch Präventions- und Informationsmaßnahmen erreicht werden", sagt Deppe.

Bezahlbaren Wohnraum schaffen. Bei der Erschließung neuer Baugebiete müsse darauf geachtet werden, dass diese nachhaltig und sinnvoll ausgewählt werden, fordert Deppe. Bei der Planung von neuen Wohngebieten sollte besonders die "Durchmischung" im Vordergrund stehen, "um Konzentrationen von Personengruppen in bestimmten Stadtteilen zu vermeiden". Dabei sollten sozial Bedürftige und junge Familien besondere Unterstützung erfahren. 

Kunst-, Kultur, und Kreativwirtschaft stärken. Die CDU in Göttingen sehe ihre Aufgabe darin, die Bedingungen zu erhalten und wenn möglich zu verbessern, "unter denen sich kulturelles Leben in Göttingen zeitgemäß fortentwickelt", erläutert Deppe. Kulturförderung bleibe eine "wichtige öffentliche" Aufgabe. "Der Charme der Stadt, als eine der traditionsreichsten Universitätsstädte Deutschlands, zieht jährlich Tausende von Touristen aus dem In- und Ausland an", sagt Deppe. Die Kreativwirtschaft sei zudem ein bedeutender Arbeitgeber. "Sie zu unterstützen ist für uns Wirtschaftsförderung und Förderung der Lebensqualität."

Leistungsfähiges und zukunftsorientiertes Mobilitätskonzept. Eine intelligentere Verknüpfung der verschiedenen Verkehrsträger steht für die Göttinger CDU neben dem Umstieg auf Stadtbusse mit elektrischem Antrieb im Vordergrund. "Das Wichtigste ist ein fließender Verkehr in und um die Stadt", meint Deppe. Dafür müsse die "Grüne Welle", auch durch das Ersetzen veralteter Lichtsignalanlagen, konsequent realisiert werden. "Zudem darf es auf keinen Fall zu Tempo-30-Zonen auf Hauptverkehrsachsen kommen", sagt Deppe.

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