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Wahlsplitter

So feierten die Parteimitglieder Wahlsplitter

In der Wahlnacht am Sonntag fieberten viele Parteimitglieder bei ihren Wahlpartys den Ergebnissen entgegen oder saßen gemütlich zusammen.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen . Bis weit nach Mitternacht feierten die Göttinger Sozialdemokraten im Hof ihres Parteihauses in der Göttinger Nikolaistraße ihre Ergebnisse bei den Kommunalwahlen im Raum Göttingen – fürsorglich versorgt vom Stadtverbandsvorsitzenden Christoph Lehmann.

Als Pavillons, Bierzelt-Garnituren und Catering schon längst weg- und aufgeräumt waren, kümmerte er sich um Licht und kühle Getränke für die verbliebene Analyse- und Party-Gruppe.
Schöne Grüße gab‘s am Montagmorgen für die Satirepartei „Die Partei“ von ihrem Bundesvorsitzenden und EU-Abgeordneten Martin Sonneborn: „Die Partei in ihrem Lauf, hält weder Wahl noch Wähler auf“, kommentierte er die Göttinger Wahlergebnisse. „Die Partei“ holte zwei Sitze im Rat der Stadt Göttingen im neuen Kreistag.

Die Durchstarter feierten ausgelassen im Café Kadenz, zusammen mit der Linken. Die hatten die Location zuerst gemietet, machten aber gerne gemeinsame Sache. Schließlich habe Martin Sonneborn in dem Haus gewohnt, erklärte Linke-Politiker Stephan Wolf.

Szenenwechsel ins Grüne Zentrum: Dort verlief die Grünen-Wahlparty bei guter Stimmung eher ruhig. „Wir liegen deutlich über dem Landestrend“, sagte Marie Kollenrott. „Total gespannt und aufgeregt“ beschrieb Christos Thingilouthis vom Piraten-Bundesvorstand die Stimmung seiner Partei, die „kuschelig im Fraktionsbüro“ feierte.

„So kann es bleiben“, kommentierte der CDU-Fraktionsvorsitzende im Göttinger Kreistag, Harald Noack, während der Auszählung am frühen Sonntagabend im Kreishaus das Ergebnis zur Landratswahl in Knutbühren: 44,9 Prozent für den CDU-Bewerber Ludwig Theuvsen, 24,4 Prozent für den SPD-Kandidaten Bernhard Reuter – der am Ende die Nase vorn hatte und mit Theuvsen in die Stichwahl geht. Theuvsen selbst feierte bis 2 Uhr in der CDU-Geschäftsstelle und fand: „Es war ein schöner Abend.“

Nicht ganz so entspannt endete der Wahlsonntag für viele ehrenamtliche Wahlhelfer, die elf bis 13 Stunden im Einsatz waren. Sie hatten die 75 x 100 Zentimeter großen Wahlscheine mindestens viermal in der Hand. „Wir im Wahlkreis 323 waren jedenfalls gegen Mitternacht absolut am Ende unserer Kräfte“, erklärte Wahlhelferin Monika Ahlbrecht. Viele Wähler hätten sich über die Größe der Wahlzettel geärgert, und die Verweildauer in den Wahlkabinen lag bei mehr als fünf Minuten pro Wähler. wes / mib / us

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