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Wandern, Genießen, Skaten im Grüngürtel

Grüne wollen neues Konzept für Göttinger Süden entwickeln Wandern, Genießen, Skaten im Grüngürtel

Göttingen ist eine grüne Stadt, das hat ein Vergleich gerade erst gezeigt. „Viele grüne Ecken sind aber gar nicht für die Menschen erschlossen“, bedauert Rolf Becker, "da gibt es noch Potenzial“, so der Chef der Rats-Grünen. Die Fraktion hat erste Ideen für einen „Grüngürten im Süden Göttingens“ entwickelt.

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Göttingen ist eine grüne Stadt.

Quelle: Meder

Göttingen. Liegewiesen an der Leine, Wanderwege durch die Feldmark, Naturparadiese mit seltenen Vögeln und Pflanzen: Die Landschaft rund um Göttingen habe so viel zu bieten, „aber man hat kaum etwas davon, weil es verborgen ist und man nicht hin kommt“, sagt Becker. Viele potenzielle Naherholungsbereiche außerhalb der bewohnten Stadtviertel seien schlecht erschlossen - „mit Ausnahme des Stadtwaldes“.

Das wollen die Grünen als erstes im Süden der Stadt ändern, „auch als Gegenentwurf zu einem einst geplanten Golfplatz“. In einer Arbeitsgemeinschaft haben sie erste Ideen skizziert, erklärt Ratsfrau Sabine Morgenroth. Das Ziel: „Ein langfristig angelegtes integriertes Konzept“ für den gesamten Süden mit seinen unterschiedlich strukturierten Flächen vom Göttinger Wald im Nordosten, über die ehemalige Deponie bei Geismar, Ackerflächen hinter den Neubaugebieten bis zum südlichen Kiessee-Rand.

Ein Konzept, dass Ökologie und Naturschutz, landwirtschaftliche Nutzung, Freizeitgestaltung inklusive Sport (Inlineskating, Reiten) und Erholung gleichermaßen berücksichtigen solle. Schon jetzt gebe es einzelne Ideen, die dafür nur gebündelt und umgesetzt werden müssten. Dazu zählten Pläne der Entsorgungsbetriebe, einen verrohrten Bach unter der Deponie hervor zu holen, Ideen einer Studentengruppe für eine kindgerechte Aufwertung des Rischenbaches und Pläne für einen besseren Hochwasserschutz an der Leine.

„Das sind allerdings die Wege“, sagt Becker und zitiert damit die Landschaftsarchitektin Johanna Sievers aus Hannover. Idyllische Leineufer, Skater-Routen, und Spazierwege zu Magerrasen mit seltenen Orchideen würden nur genutzt, wenn Wege dorthin führen. Das sei zurzeit nicht der Fall. Das größte Problem dabei: die Überquerung der Bundesstraße 27. Als Startsignal für ein Konzept „Grüngürtel Göttinger Süden“ organisieren die Grünen eine Podiumsdiskussion.

Diskussion über Grüngürtel Göttingen Süd

„Wie wollen wir uns erholen?“ Ausgehend von dieser Frage wollen die Grünen den Süden Göttingens außerhalb der bebauten Bereiche als „Grüngürtel“ mit Naherholungsfunktion gestalten. Wie das funktionieren kann, wollen sie am Mittwoch, 18. Mai, mit Experten diskutieren. Auf dem Podium: Landschaftsarchitektin Johanna Sievers, Landschaftsplaner Thomas Gödecke, Göttingens Stadtbaurat Thomas Dienberg, die Grünen-Ratsfrau Sabine Morgenroth und der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Rolf Becker. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Heinrich-Böll-Schule, Stadtstieg 123a.

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