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Warentauschtag in Göttingen

Gut besucht Warentauschtag in Göttingen

Drucker, Bildschirme, Bücher, Schallplatten, Spielzeug, Bekleidung: Mehr als fünf Tonnen Ware haben beim 20. Warentauschtag am Sonnabend in Göttingen den Besitzer gewechselt.

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Quelle: afu

Besucher der Aktion konnten gebrauchte Waren abgeben und andere mitnehmen, ohne Geld zu zahlen. Mit dem Warentauschtag wollen die Entsorgungsbetriebe (GEB) der Stadt gemeinsam mit der „Neue Arbeit – Brockensammlung“ auch darauf hinweisen, dass nicht jedes ausgediente oder ungeliebte Gerät, Möbelstück und sonstiges Objekt im Müll landen sollte. Andere könnten noch eine Verwendung haben. "Ich habe EDV-Kram weggebracht. Einen Receiver, einen Drucker und ein Telefon", sagte Carsten aus Göttingen. Mit nahm er einen Kindersitz und einen Notenständer für seine Töchter. Er finde die Aktion "ganz interessant". Viele Dinge würden ja sonst im Müll landen, sagte er. Sabine Alvarez aus Klein Lengden hatte Babysachen abgegeben und dafür Bücher und Spiele mitgenommen. Die Veranstaltung sei sinnvoll, "weil wir hier Sachen, die wir nicht mehr brauchen, abgeben können". Bisweilen sei der Andrang an den Ständen aber auch ganz schön anstrengend gewesen. "Und manche Dinge sind auch ganz schön abgegrabbelt." Susanne Mohs und Tamara Jung von der "Neue Arbeit - Brockensammlung" saßen an der Warenannahme und wogen die Dinge, die abgegeben wurden. "Damit wir nachher auch wissen, wie viel Müll wir vermieden haben", erklärte Mohs. Sie rechne damit, dass am Ende der Aktion mehr als fünf Tonnen Ware zusammenkämen. Die ausgefallensten Fundstücke seien zwei Glastische, ein Rasenmäher und ein Herd gewesen. Sie rechne mit mehreren Hundert Besuchern. 

 

Kurz vor Beginn am Morgen hätten die ersten Besucher schon "an den Zäunen gerüttelt", sagte Michael Vietze von den GEB. Die guten Sachen seien schnell weg gewesen. Ziel sei es aber, dass jeder etwas mitnehmen könne und nicht einer alles abräume. Daher dürften die Besucher nur so viel mitnehmen, wie sie tragen können. Und daran hätten sich die meisten auch wieder gehalten. Vielleicht fand deswegen der Herd keinen neuen Besitzer. afu

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