Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 4 ° wolkig

Navigation:
Riesen-Resonanz auf "Göttingen zieht an"

Verkaufsoffener Sonntag Riesen-Resonanz auf "Göttingen zieht an"

Erstmals hat es in Göttingen an drei Standorten einen gemeinsamen verkaufsoffenen Sonntag gegeben. Die Veranstalter sind hochzufrieden. Sowohl in der Innenstadt als auch am Lutteranger und im Kauf Park vergnügten sich Tausende Besucher.

Voriger Artikel
Ampelanlage ausgefallen
Nächster Artikel
Team Biewald übernimmt früheres Blue Note

Verkaufsoffener Sonntag mit Flohmarkt in Göttingen

Quelle: Heller

Göttingen. Endlich Frühlingswetter: Die Veranstalter hätten es kaum besser treffen können. Schon lange bevor in der City die Geschäfte um 13 Uhr öffneten, waren viele Plätze in den Straßencafés besetzt, bummelten Besucher über den Flohmarkt auf dem Wochenmarktplatz oder genossen die Sonne auf einer Bank am Wilhelmsplatz.

Zufrieden

„Es waren insgesamt mehrere Zehntausend Besucher in der Stadt“, bilanzierte Frederike Breyer am Abend. Und weiter: „Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden, rund 350 Geschäfte in der Innenstadt machen mit“, so die Geschäftsführerin von Pro City. „Ob sich das Konzept, zeitgleich an den drei Standorten einen verkaufsoffenen Sonntag anzubieten bewährt, müssen wir noch sehen.

Reges Treiben und ein buntes Programm lockten die Besucher in die Fußgängerzone und die Seitenstraßen. Die kleinen Tänzerinnen des Tuspo Weende „Felicitas und Cinderella“ beispielsweise hatten ihren großen Auftritt in der Theaterstraße, über den Wilhelmsplatz wummerten Trommelklänge und an der Kletterwand des Alpenvereins schafften es einige der Kinder bis ganz nach oben.

„Göttingen zieht an“ ist das Motto und so hatten natürlich auch viele Modegeschäfte geöffnet. Vor dem Modehaus Schlüter und dem Trauring-Garten wurden auf einem roten Teppich Mode und Schmuck prässentiert. Im Schaufenster posierten zwei Damen als lebende Schaufensterpuppen.

„Es sind viele Besucher auch aus Nordhessen hier“, sagte Barbara Gören. Die Boutique-Besitzerin war – ebenso wie Kai Woggon –  mit der Veranstaltung zufrieden. Auf den Parkplätzen standen viele Fahrzeuge mit Kennzeichen aus Kassel, Witzenhausen und Osterode.

Anziehen an vier Sonntagen

Besucherin Roswitha Laskawy findet die Aktion „Göttingen zieht an“ prima. Es sei doch einiges los in der Stadt. Aber: „Ich wünsche mir noch einen schönen Schuhladen in der Stadt“, sagt die modebewusste Dame.

In Göttingen gibt es nur an vier Sonntagen Verkaufsveranstaltungen. Göttingen zieht an drei Standorten an, das Gänselieselfest in der City, am 1. Oktober einen Tag im "Kauf Park" und zur Zeitumstellung im Herbst einen verkaufsoffenen Sonntag am Lutteranger. „Ich wünsche mir, dass wir an mehr als vier Sonntagen Veranstaltungen organisieren können“, sagt Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD). Den Testlauf, an drei Standorten parallel Programm zu bieten, bewertet er als Erfolg.

Andrang am Wilhelmsplatz

Göttingen. Die Alte Mensa am Wilhelmsplatz ist saniert, und mehr 7000 Besucher haben sie am Sonntag besucht. „Im ganzen Bereich Wilhelmsplatz waren es rund 10 000“, sagt Uni-Pressesprecher Thomas Richter.

Um 13 Uhr eröffnete die Präsidentin der Georgia-Augusta, Ulrike Beisiegel, das Programm an diesem „wunderbaren Tag“. Erstmals, so erklärte sie, habe man gemeinsam mit Pro City eine solche Veranstaltung organisiert. Und nicht nur die frisch renovierte Mensa am Wilhelmsplatz war für Besucher geöffnet, auch die gegenüberliegende alte Aula, der sonst verschlossene Sitzungssaal der Akademie der Wissenschaften, der historische Karzer und das Büro der Präsidentin waren geöffnet – und Ziel der Besucher.

Schon gegen 12.45 Uhr bildete sich eine lange Schlange am Eingang zur alten Mensa. Mehr als 1000 Menschen strömten gleich zu Beginn in die Räume. Der Sicherheitsdienst ließ immer dann wieder wartende Gäste ein, wenn andere hinaus kamen. Unter den Gästen auch Ellen und Horst Möller, die dort in den frühen 60er-Jahren als Studenten gerne aßen. Von „Bratkartoffeln mit Soße“ schwärmt Ellen. Mit der ehemaligen „Taberna academica“ verbinden die beiden Göttinger schöne Erinnerungen – auch an das erste Jazzfest 1978. bib

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Weihnachtsdeko in Göttingen und Umgebung