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Warnstreik der Lehrer auch in der Region Göttingen

Notfallbetreuung Warnstreik der Lehrer auch in der Region Göttingen

Der angekündigte ganztägige Warnstreik der angestellten Lehrer und weiteren Pädagogen am Dienstag wird auch in Schulen im Raum Göttingen, Northeim und Osterode zu Unterrichtausfällen führen.

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Nur Notfallbetreuung an den Schulen am Dienstag, 3. März.

Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Schwerpunktschulen sind nach Angaben der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Heinrich-Böll-Schule in Geismar, die Wartbergschule in Osterode und die Kooperative Gesamtschule Bad Lauterberg. Hier rechnen Gewerkschaftsmitglieder mit einer kompletten Arbeitsniederlegung.

Zum Warnstreik aufgerufen sind darüber hinaus die Tarifbeschäftigten an allen anderen öffentlichen Schulen. Dazu gehören Sozialpädagogen, therapeutische Fachkräfte, Vertretungslehrer ohne Beamtenstatus, Schulassistenten und auch viele Pädagogen im Ganztags-Schulbetrieb.

Mit der Streikaktion in vielen Städten Niedersachsens reagiert die GEW nach eigenen Angaben auf „Verweigerung der Arbeitgeber, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen“. Seit Mitte Februar verhandeln die Arbeitnehmervertreter mit der Tarifkommission der Länder (TdL) über höhere Gehälter für die Beschäftigten des Landes inklusive angestellter Lehrer. Die Gewerkschaften fordern 5,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 175 Euro mehr im Monat. Die TdL fordert im Gegenzug Kürzungen bei den Renten.

Nach Kundgebungen an den Schwerpunktschulen am frühen Morgen ist am Dienstag, 3. März, um 14 Uhr eine zentrale Kundgebung in Hannover geplant. An den betroffenen Schulen gibt es laut GEW eine Notfallbetreuung für Schüler, die nicht zu Hause bleiben können.

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