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Warnstreiks am Mittwoch

Öffentlicher Dienst Warnstreiks am Mittwoch

Die Gewerkschaft Verdi hat für Mittwoch, 27. April, zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Es wird Einschränkungen in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens geben. Vom Warnstreik besonders betroffen werden die Passagiere der Stadtbusse sein. Wird gestreikt, fährt in Göttingen kein Bus mehr.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Am Warnstreik werden sich auch Mitarbeiter der Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) beteiligen. Es sei nicht auszuschließen, dass Restabfallbehälter, Bio- und Papiertonnen nicht geleert und gelbe Säcke und Sperrmüll nicht abgefahren werden, so GEB-Sprecherin Maja Heindorf. 

Einschränkungen im Busverkehr

Der Warnstreik könnte auch die Containerabfuhr sowie den Betrieb des Recyclinghofs und des Entsorgungszentrums Königsbühl betreffen. „Sofern Leistungen nicht termingerecht erbracht wurden, wird nach dem Warnstreik über das Nachholen entschieden“, so Dirk Brandenburg, kaufmännischer Betriebsleiter der GEB.

„Wenn die Göttinger Verkehrsbetriebe bestreikt werden, wird kein Stadtbus der GöVB fahren“, so GöVB-Sprecherin Stephanie Gallinat-Mecke. „Wir haben aber unsere Fahrgäste schon über den voraussichtlichen Streik informiert.“

„Die angekündigten Warnstreiks von Verdi haben für die Stadtwerke wenig Relevanz, denn zum einen erwarten wir eine nur geringe Beteiligung aus der Stadtwerke-Belegschaft und zum anderen sind selbstverständlich alle systemrelevanten Bereiche über Not- und Bereitschaftsdienste 24/7 abgesichert“, so die Sprecherin der Stadtwerke Göttingen AG, Claudia Weitemeyer.

Auswirkungen auch in Northeim

„Wir wissen, dass zwei unserer 13 Kindertagesstätten, die Kita Grone und die Kita Weende-West,  am kommenden Mittwoch komplett bestreikt werden“, so Stadtsprecher Detlef Johannson. „Darüber sind die betroffenen Eltern bereits informiert. In vier weiteren Kita, in Elliehausen, im Insterburger Weg, im Lönsweg und im Rosdorfer Weg wird nur ein geschränkter Betrieb möglich sein.

Die Kita-Leitungen sind bereits mit den Eltern in Kontakt, um gemeinsam zu besprechen, welche Kinder betreut werden.“ In den weiteren sieben städtischen Kita laufe der Betrieb ganz normal. „Darüber hinaus haben wir keinerlei Hinweise darauf, dass eine städtische Dienststelle oder Einrichtung am Streiktag schließen müsste. Möglicherweise können sich hier und da etwas längere Wartezeiten für das Publikum ergeben“, warnt Johannson.

Auch in Northeim wird mit Auswirkungen des Warnstreiks auf das tägliche Leben gerechnet. Das Betreuungsangebot in den städtischen Kindertagesstätten könne Einschränkungen erfahren. Die Stadt Northeim teilte mit, dass sie bemüh, den Betrieb der Kindertagesstätten größtmöglich aufrecht zu erhalten.

Es könne jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne Kindertagesstätten vom Warnstreik betroffen seien. Die Eltern sollten sich rechtzeitig mit den Kindertagesstätten in Verbindung setzen.

Von Frank Beckenbach

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