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Was erwarten Sie vom neuen OB?

Beginn der Amtszeit Was erwarten Sie vom neuen OB?

Am Sonnabend, 1. November 2014, beginnt offiziell die Amtszeit von Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD). Wir haben 15 Göttinger gefragt, was Sie sich vom neuen OB versprechen.

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Quelle: Hinzmann
 Birgit Sacher (Integrationsrat)

Göttingen. Wir erwarten, dass die kommunale Integrationspolitik einen spürbaren Schritt voran geht. An erster Stelle stehen im Moment bezahlbarer Wohnraum und  bezahlbare Sprachkurse für Flüchtlinge und die Einstellungen von Dolmetschern für die Beratung von Migranten.

In Verbindung mit einer Neuunterbringung des Städtischen Museums möchten wir endlich die Geschichte der Migration in Göttingen berücksichtigt wissen, leider lagert die Ausstellung „Movements of Migration“ in der Universität.  Ganz oben auf der Agenda steht auch die interkulturelle Öffnung der Verwaltung, vielleicht muss man über eine Einstellungsquote für  Migranten in der Verwaltung nachdenken.

 
Claus-Peter Siebert (Vorsitzender des Stadtelternrates)
Wir als Vorstand des Stadtelternrates würden uns sehr freuen, wenn Herr Köhler aktiv in der Schulpolitik „mitmischt“ gerade wo dies bekanntermaßen nicht sein Hauptthema und Steckenpferd ist!
 
 Olaf Feuerstein (Chef Freizeit In)

Zum neuen OB bin ich gelassen. Da Herr Köhler jede Menge Erfahrung aus Politik, Verwaltung und Bauwirtschaft einbringt, bin ich gespannt wie er diese Kompetenzen zum Wohle aller Göttinger erfolgreich einbringt.   Ich schätze ihn als guten Zuhörer und hoffe dass dies so bleibt.

Vor den Wahlen wird sich immer viel gekümmert und es hagelt Betriebsbesichtigungen. Ich wünsche mir für alle Göttinger Wirtschaftsunternehmen auch ohne Wahlen mehr OB-Nähe und Gespräche in den Firmen. Ein regelmäßiger Round-Table-Termin mit Köpfen aus der Wirtschaft und dem OB könnte Themen der Zukunft  sowie Sorgen und Nöte einzelner Branchen besser begleiten. Ich glaube Herr Köhler brennt vor Leidenschaft für diese neue Herausforderung … und das ist gut so.

 
Wigbert Schwarze (Dechant)

Ich erwarte grundsätzlich: Offenheit für alle bürgerlichen Gruppen. Für die Kirche: Gleichbehandlung in der Gesellschaft und keine Bevorzugung städtischer Einrichtungen.

Und persönlich: Ohne Vertrauensvorschuss geht nichts. Ich habe Vertrauen.

 
Swetlana Schweizer, IT-System-Elektronikerin

Von unseren neuen Bürgermeister erwarte ich vor allem, dass die Wohnungen für Familien mit Kindern bezahlbar werden.

Denn wenn eine Familie eine Wohnung mit mehr als zwei Schlafzimmern oder größer als 80 qm zu finden versucht stoßt sie auf zwei Hindernisse: Entweder wollen die Vermieter die Wohnungen lieber an Kinderlose  vermieten oder die Wohnung ist für einen Normalverdiener einfach unbezahlbar.

 
 Lamine Diop (Studierender an der Georg-August-Universität)
Ich erwarte transparente Politik, das heißt umfangreiche Information darüber wo Gelder hin fließen und für was sie verwendet werden.
 
 Tine Tiedmann (Musa)

Ich erhoffe mir, dass wir künftig einen OB für Göttingen haben, der sich traut, neue Wege zu gehen. Der Göttingen wieder „bunter und visionärer“ gestaltet, auf die Menschen und ihre Stärken eingeht und sie einbezieht.

Göttingen hat so viele kreative Köpfe, Denker, Wissenschaftler, Mediziner, Unternehmer, Sportler,  Musiker, Theaterleute und Kulturtreibende –  ein Pfund, mit dem diese Stadt wuchern könnte! Bisher liegt zu viel im Verborgenen….

 
 Prof. Ulrike Beisiegel (Präsidentin der Universität Göttingen)

Ich wünsche Rolf-Georg Köhler in seinem neuen Amt alles Gute. Ich gehe davon aus, dass wir die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Stadt in den kommenden Jahren fortsetzen.

Ich hoffe auf die Unterstützung für das Projekt Haus des Wissens und dass sich die Stadt noch stärker auf unsere internationalen Gäste, Studierenden und Wissenschaftler einstellt.

 
 Inger Rauch (Krankenschwester)

Vom neuen Oberbürgermeister erwarte ich, dass er hält was er verspricht.

Ich erwarte, dass er sich für das Wohl der Stadt und der Bürger Göttingens einsetzt.

 
 Bernhard Reuter (Landrat)

Die Stadt gehört zum Landkreis. Uns verbinden gemeinsame Herausforderungen und Projekte.

Deshalb bin ich mir sicher, dass Rolf-Georg Köhler den von Wolfgang Meyer und mir eingeschlagenen, erfolgreichen Kurs der vertrauensvollen und pragmatischen Zusammenarbeit fortsetzen wird.

 
 W.P. Fahrenberg (Elchpreisjury)

Mit Herrn Köhler könnte ein neuer Geist in Göttingen evident werden – worauf ich mich wirklich freue! Mehr Einsatz für die nicht etablierte Kultur, für das Ungewöhnliche, was Göttingen seit jeher ausmacht...

Wenn wir dereinst den „Bismarck-Turm“ in „Köhler-Hütte“ umbenennen, wird er vortreffliche Arbeit geleistet haben.

 
 Philipp Bremer (Pro City)

Ich wünsche mir vom neuen Oberbürgermeister ein klares Bekenntnis zur Innenstadt als Einzelhandelsstandort Nummer eins in Göttingen.

Dazu gehören entsprechende Aktivitäten bei den Themen „weitere Sanierung der Fussgängerzone“, „gute Erreichbarkeit der City mit allen Verkehrsmitteln“, auch dem PKW, sowie die Einhaltung der Richtlinien des Einzelhandeslkonzepts bezüglich der Beschränkung innenstadtrelevanter Sortimente bei Neuansiedlungen auf der grünen Wiese.

Wir erwarten weiterhin die intensive Beteiligung von Pro City bei allen Themen, die die Entwicklung der Innenstadt betreffen und freuen uns auf einen konstruktiven Dialog.

 
 Andreas Gruber (Vorsitzender Stadtsportbund)

Politik und Sport sind zwei Dinge, die auf den ersten Blick wenige Berührungspunkte zu haben scheinen.

Doch sowohl Politiker als auch Sportler brauchen Durchhaltevermögen, Verlässlichkeit, Leistungsbereitschaft, Fair Play und ein gutes Team, um ihre Ziele zu erreichen.

Der Stadtsportbund Göttingen wünscht Ihnen, Herr Köhler, einen guten Start in Ihre neue Aufgabe als Oberbürgermeister von Göttingen.

 
 Friedrich Selter (Superintendent)

Von unserem neuen Oberbürgermeister erhoffe ich ein offenes Ohr für alle Bürger. Und ich freue mich auf eine Fortsetzung der gutbewährten Zusammenarbeit zwischen der Stadt und unserer Kirche besonders hinsichtlich unseres diakonischen Engagements und der Arbeit unserer Kitas.

Denn als Institution, die nicht nur mit ihren Kirchtürmen das Bild dieser Stadt mitprägt, wollen wir uns gemeinsam dafür einsetzen, dass Göttingen gerade im diakonischen und kulturellen Bereich wichtige Zukunftsaufgaben meistert.

 
Prof. Heyo Kroemer (Sprecher des Vorstandes der Universitätsmedizin)

Die Zusammenarbeit von Stadt und Universitätsmedizin Göttingen (UMG) ist bereits in den letzten Jahren unter Oberbürgermeister Wolfgang Meyer von einem stetig wachsenden Vertrauen, gegenseitigem Interesse und Verständnis für die UMG geprägt.

Die UMG fühlt sich als größter Arbeitgeber und als Wissenschaftsbetrieb mit starker unternehmerischer Ausrichtung in Göttingen gut aufgehoben. Insofern freuen wir uns auf eine Fortsetzung dieser Zusammenarbeit mit Herrn Köhler. Wir haben den neuen Oberbürgermeister bereits einige Male getroffen und dabei auch als Fachmann für Baufragen kennengelernt.

Da hier an der UMG erhebliche neue bauliche Vorhaben umgesetzt werden, erhoffen wir uns eine fruchtbare wie kenntnisreiche Zusammenarbeit für den gemeinsamen Erfolg von Stadt und UMG in den kommenden Jahren.

 
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