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Was ist eigentlich eine "Saftschubse"?

Tageblatt-Wochenendkolumne Was ist eigentlich eine "Saftschubse"?

Was für eine Woche. Was! Für! Eine! Woche! In Göttingen und dem lüttjen Rest der Welt ist der Bär los. In der Schweiz hilft die Polizei Sepp Blatter beim Sortieren der Akten seiner "Non-Profit-Organsiation", in Hamburg zittert sich der HSV derartig unbeholfen ins Relegationsrückspiel, dass selbst die härtesten Fans unter dem Schreibtisch versinken wollen beim Gedanken an die beiden Karlsruher Lattenschüsse, und mit demselben Problem beschäftigt sich der Kragenbär immer noch unbehelligt von Spannern.

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Christoph Oppermann

Quelle: GT

Göttingen. Darüber hinaus wird seit Wochenmitte in der Südniedersachsen-Metropole der bislang völlig zu Unrecht abwertend verwandte Begriff der "Saftschubse" völlig neu definiert, und der Bahnhofsvorplatz vegetiert immer noch namenlos vor sich hin.

Der größere Aufreger aber sind bedeutend kleinere Löcher als das vorm Bahnhof "Göttingen Central Station", nämlich die des geplanten Golfplatzes. Hui. Wieder ein kriegsrelevantes Thema. Groner Tor scheint ausgestritten, da kommt dieser Sportplatz für Fußgänger als Objekt erschütternden Streites scheinbar gerade recht. Mir auch. Denn so kann ich mit der kleinen, aber sehr feinen Diskussionsrunde weiter darüber debattieren, wie wir das hübsche Sandsteinviereck vor den Gleisen taufen wollen. Dazu gibt es auch schon wieder neue Vorschläge.

"Platz des Plagiates" ist hier beispielsweise angekommen, "Platz des ungeliebten Klotzes" und der "Was-soll-das-Platz" ebenso. Wir machen es so: Bis zum nächsten Wochenende sammeln wir noch weitere Ideen für den Bahnhofsvorplatz, und dann suchen wir uns eine neue Sau, die wir durchs Dorf oder die weite Welt treiben können. Findet sich ja immer eine.

Von Christoph Oppermann
Stellv. Chefredakteur des Tageblatts

Sie erreichen mich unter der E-Mail-Adresse c.oppermann@goettinger-tageblatt.de und bei Twitter unter https://twitter.com/tooppermann

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