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Waschbär im Rausch hält Mündener Polizei in Atem

Spezieller Einsatz Waschbär im Rausch hält Mündener Polizei in Atem

Ein vermutlich durch vergorene Früchte angetrunkener Waschbär hat am Sonnabendnachmittag die Polizei Hann. Münden beschäftigt.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Hann. Münden. Anwohner und Verkehrsteilnehmer hatten die Beamten gegen 15.30 Uhr über einen mutmaßlich verletzten Waschbären informiert, der im Bereich der Hermannshäger Straße umhergelaufen war - eigentlich Routine für die Beamten, doch der Einsatz sollte einen unerwarteten Verlauf nehmen: Klare Augen und aufgestellte Ohren ließen den Vierbeiner quickfidel und glücklich wirken.

 

Nur der "deutlich torkelnde Gang" kam den Polizisten etwas merkwürdig vor.  Da der Waschbär aber keine Anzeichen einer ernsthaften Erkrankung oder Verletzung zeigte, entließen die Beamten den kleinen Vierbeiner wieder in die Freiheit und fuhren in dem Glauben davon, mit ihm sei alles in Ordnung. Kleiner Irrtum.

 

Denn jetzt lief der Waschbär auf der Straße umher, was einen erneuten Polizeieinsatz zur Folge hatte. Vor Ort angekommen, fehlte von dem eigentlich in Nordamerika beheimateten Säuger der Gattung Procyon lotor allerdings jede Spur. Eine sofort eingeleitete Fahndung führte jedoch schnell zum Erfolg, was im Polizeiprotokoll wiefolgt festgehalten wurde: "Der Waschbär befindet sich nunmehr schlafend im Unterholz, Zustand alkoholisiert, schläft offenbar seinen Rausch aus, Alcotest nicht möglich!" Womit zumindest der schwankende Gang erklärbar wäre. aw

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