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Wassermangel im Göttinger Kiessee

Arbeiten am Flüthewehr Wassermangel im Göttinger Kiessee

Wassermangel im Kiessee: Seit gut einer Woche sinkt der Wasserspiegel in Göttingens größtem Freizeitsee kontinuierlich. Die Oberfläche liegt inzwischen 40 bis 50 Zentimeter unter ihrem üblichen Level. Kanufahrer haben es schwerer an Stegen in ihre Boote zu steigen, und in Ufernähe tauchen bereits Steine und Schlammbänke auf, die unter Wasser liegen müssten.

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Paddler haben es zurzeit schwerer, vom Steg in die Boote zu steigen – sie liegen viel tiefer als sonst.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Die Ursache: Am Flüthewehr südlich des Sees wird gearbeitet. Dadurch ist der Zulauf für den See trocken, es fließt also kein Frischwasser nach, bestätigt Alexander Frey, Chef der Göttinger Sport- und Freizeit GmbH.

Damit der See nicht austrocknet, habe der städtische Bauhof zwar den Auslauf am Sandweg geschlossen, die Schotten seien allerdings nicht mehr ganz dicht – „da kommt immer etwas durch“.

Eigentlich hätten die Wartungsarbeiten am Flüthewehr längst abgeschlossen sein sollen, ergänzte ein Mitarbeiter des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Bei dem Routineeinsatz habe sich aber gezeigt, dass die Hydraulik zum Schließen und Öffnen des Wehres ersetzt werden müsse.

Dadurch habe sich die Arbeit um eine Woche verzögert. In dieser Zeit seien die Schotten der Leine komplett geöffnet. Folge: Das Wasser rauscht stärker das eigentliche Leineflussbett herunter, der Wasserspiegel sinkt und der Zulauf für den Kiessee geht leer aus. Spätestens am Freitag sei die Anlage aber wieder repariert, „dann läuft auch wieder Wasser in den Kiessee“, so Frey.

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