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Wechsel an der Spitze der GEB Göttingen

Entsorgungsbetriebe Wechsel an der Spitze der GEB Göttingen

Der technische Leiter der Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB), Friedrich Jütting, geht zum Ende des Monats in Rente. 28 Jahre hat der 65-jährige Bauingenieur für die Stadt gearbeitet. Seine Nachfolge soll die Ingenieurin Maren Reimann werden. Sie kommt vom Technischen Betriebszentrum der Stadt Flensburg. 

Göttingen. Jütting war mit seinen Kollegen aus dem Bereich Stadtentwässerung an erster Stelle Herr der Kanäle.

Unter seiner Regie wurde das Göttinger Klärwerk grundlegend saniert. Er ist mitverantwortlich für die seit Jahren laufende und Millionen teure Kanalsanierung, die Privatgrundstücke mit einbezieht. Ein europaweit beachtetes Projekt, dass bei Grundbesitzern auch auf Kritik stieß. Und er hat die Zusammenführung der Stadtentwässerung und -reinigung als GEB mit gestaltet.

Jütting kam 1987 als stellvertretender Leiter des Tiefbauamtes ins Göttinger Rathaus, zwei Jahre später leitete er das neu eingerichtete Gewässerschutzamt. Als die Stadt den Kanalbereich 1997 als Eigenbetrieb in Form einer GmbH ausgliederte, wurde er neben dem Umweltdezernenten Leiter der Stadtentwässerung. Seit 2009 ist er neben dem Kaufmann Dirk Brandenburg Betriebsleiter der GEB.

Die Ausgliederung der Stadtentwässerung als eigenständige Gesellschaft und Tochter der Stadt hält Jütting im Rückblick für „absolut richtig“. Erst ohne die „finanziellen Zwänge des Stadthaushaltes“ sei es möglich geworden, „deutlich mehr zu investieren“. Nach dem Betriebsausschuss des Umweltdienstes kommende Woche soll der Rat während seiner Novembersitzung Jütting formal abberufen und zugleich seine Nachfolgerin als technische Betriebsleiterin bestellen. us

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