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Wegen Mindestlohn: Göttinger Taxi-Zentrale schrumpft

Fünf von 23 Konzessionen sollen wegfallen Wegen Mindestlohn: Göttinger Taxi-Zentrale schrumpft

Das Fahrunternehmen Taxi-Zentrale zieht erste Konsequenzen aus den wirtschaftlichen Belastungen durch den Mindestlohn und trennt sich von fünf seiner insgesamt 23 Göttinger Taxi-Konzessionen. Die Taxi-Zentrale benötige unter den neuen wirtschaftlichen Bedingungen nicht mehr so viele Fahrzeuge wie bisher, erklärt Inhaberin Brunhilde Haberstroh auf Tageblatt-Anfrage.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Früher seien die Fahrer länger gefahren. Durch die verringerten Einsatzzeiten verdienten sie trotz Mindestlohn nicht mehr als unter den alten Bedingungen. Jetzt gelte, dass ein Fahrer pro Einsatzstunde etwa 25 Euro einfahren muss, um das Taxi-Unternehmen wirtschaftlich betreiben zu können, meint Haberstroh.

Die Taxi-Zentrale beschäftigt derzeit insgesamt 60 Personen als Fahrer. Auch unter den neuen, für das Unternehmen ungünstigeren Bedingungen solle niemand entlassen werden, sagt Haberstroh. Ob sie die überzähligen Konzessionen auf dem engen Göttinger Markt loswerde, sei unsicher. Schon vor Einführung des Mindestlohns von 8,50 Euro pro Stunde hatte das Göttinger Taxigewerbe solche und andere Folgen bis hin zu Entlassungen und Geschäftsaufgaben befürchtet.  hein

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