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Wegen Regens verschieben die Elkershäuser ihren Kirmesumzug

Wagen rollen durch leeren Ort Wegen Regens verschieben die Elkershäuser ihren Kirmesumzug

Wegen starken Regens haben die Elkershäuser ihren Kirmesumzug erst um eine halbe Stunde, dann um eine weitere Stunde verschoben. Als es am Sonntag, 21. September, schließlich um 16 Uhr – bei Nieselregen – losging, gab es kaum noch Zuschauer am Straßenrand. „Aber das kann uns nicht erschüttern“, kommentiert Christian Günther, der Vorsitzende der Feuerwehrkameradschaft die Entscheidung.

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Wollen die Ortskasse durch Wegezoll sanieren: Bernd und Maren Theune vom Heimatverein des verkehrsgeplagten Dorfes.

Quelle: EF

Elkershausen. Der Verein hat in diesem Jahr die Kirmes ausgerichtet. Günther: „Elkershausen ist mit 160 Einwohnern das kleinste Dorf der Gemeinde Friedland, gehört aber zu den vier Orten hier, die überhaupt noch eine Kirmes organisieren.“

„In Elkershausen ist die Hölle los“, heißt es denn auch bei den Feuerwehrfrauen. Auf ihrem Festwagen lodern gemalte Flammen. Eine Teufelshand greift nach den Zuschauern. Und ein langer Teufelsschwanz hängt hinten vom Festwagen herab.

„Wegezoll für die Ortsdurchfahrt“ fordert der Heimatverein. „Seit mit dem Bau der Autobahn 38 die alte Auffahrt verlegt worden ist, nehmen viele Friedländer, aber auch zahlreiche Lkw die Abkürzung durch Elkershausen“, erläutert die Vereinsvorsitzende Rita Rammenzweig. Ein Wegezoll würde die Gemeinde reich machen oder wieder mehr Ruhe ins Dorf bringen.

„Bei unserer Kirmes macht das ganze Dorf mit“

Die drei Männer und sieben Frauen von der Jugendfeuerwehr tragen Bullen- und Kuhkostüme. Acht Kinder des Dorfes haben sich in Erinnerung an die Weltmeisterschaft als Fußballer verkleidet. „Bei unserer Kirmes macht das ganze Dorf mit“, erklärt Günther.

Bereits am Sonnabendnachmittag zog ein Tross von 40 Leuten von Haus zu Haus. Eine Kapelle spielte. Jeder wurde persönlich eingeladen und musste eine Runde Schnaps ausgeben. Als der Tross um 19.30 Uhr seinen Rundgang abschloss, konnte kaum noch einer gerade gehen. „Zum Tanz waren wieder alle da, allerdings hielten die meisten nicht lange durch“, so Günther.

Von Michael Caspar

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