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Weihnachtsbeleuchtung: Friedländer Sozialausschuss tut sich schwer

Vereinszuschüsse Weihnachtsbeleuchtung: Friedländer Sozialausschuss tut sich schwer

Drei Anträge auf Förderung lagen auf dem Tisch des Sozialausschusses. Anträge, deren Förderung mit 30 Prozent Zuschuss gerade noch so bezahlbar sind aus den Haushaltsmitteln für Friedländer Vereine. Doch der Ausschuss tat sich schwer. Kann Weihnachtsbeleuchtung Vereinsaufgabe sein?

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Quelle: Nietfeld/dpa (Symbolfoto)

Friedland. Und ist sie mit einem Zuschuss zu bedenken? Das soll mal erst der Ortsrat diskutieren, ehe der Rat wieder darüber berät.

Es ging um 1149 Euro Gemeindezuschuss zu einer 3831 Euro teuren Weihnachtsbeleuchtung, mit der der Runde Tisch Reiffenhausen, ein Zusammenschluss der Vereine, für mehr Stimmung im Dorf sorgen will. Melchior von Bodenhausen (CDU) bezweifelt, ob das förderfähig ist. Jürgen Rotzek (SPD) erinnerte an die Richtlinien, an die sich der Rat stets gehalten habe. Und Jens Haepe, beratendes Mitglied, sieht es kritisch, einerseits Energie einsparen zu wollen und hier mitzuhelfen, dass zusätzliche Energiekosten entstehen.

Die anderen Anträge wurden einstimmig befürwortet. Der Schützenverein Groß Schneen baut einen behindertengerechten Eingang und muss zusätzlich zu einer Rampe auch die Fundamente der Treppe verstärken. 7687 Euro kostet das. 2300 Euro soll die Gemeinde zuschießen.

Der Schützenverein Ballenhausen will sein Haus auf der Bergesplatte mit Strom versorgen und benötigt für den Anschluss 14 184 Euro. Eventuell könnten sich die Kosten um einen Zuschuss für Neuanschlüsse reduzieren. Der Sozialausschuss empfahl einen Gemeindezuschuss von bis zu 4255 Euro.

Schließlich gab die Verwaltung den Fahrplan für den Schulanbau in Friedland bekannt. Am Montag, 12. Oktober, wird der Verwaltungsausschuss nichtöffentlich festlegen, welcher der noch verbliebenen drei Architekten den Auftrag zu einer genaueren Ausarbeitung seines Entwurfs bekommt. Das Büro, das den Schulhof überbauen will, sei schon ausgeschieden. Die drei anderen Büros sind noch im Rennen. Eine Mehrheit im Rat, so Annette Wollenweber (CDU), tendiere jedoch zu einem Satteldach statt der vorgeschlagenen Flachdächer. Die vielen Vorschläge und Anregungen aus Schule und Elternschaft sollen dann dem beauftragten Architekturbüro an die Hand gegeben und die Entwürfe erneut öffentlich beraten werden.

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