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Weihnachtsbeleuchtung in Göttingen zum Weihnachtsmarkt-Beginn

Licht auf den letzten Drücker Weihnachtsbeleuchtung in Göttingen zum Weihnachtsmarkt-Beginn

Die Weihnachtsbeleuchtung in den Göttinger Einkaufstraßen wird auch in diesem Jahr leuchten. In den Straßen, um die sich der Verein Pro City kümmert, stand das „bis zum letzte Drücker“ auf der Kippe, zu wenige Händler wollten sich an Kosten dafür beteiligen.

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Weihnachtsbeleuchtung in Göttingen soll zum Weihnachtsmarkt-Beginn hängen.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Das sagt Robert Vogel vom Vorstand des Vereins Pro City. Pro City hatte die Geschäftsinhaber in Briefen um finanzielle Beteiligung gebeten.

Die Resonanz: „Beschämend“, so Vogel. Nur dem Engagement einzelner, wie Wolfgang Scharlippe von Quartier 21 und Herrenausstatter Olaf Abraham, sei es zu verdanken, das die Lichterketten zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes hängen. „Nachdem ich von Haus zu Haus gegangen bin und alle Händler einzeln darauf angesprochen habe, haben bei uns in der Jüdenstraße dann aber alle mitgemacht“, sagt Scharlippe.

Auch die Weender Straße wid wieder festlich erstrahlen. Auch dort steckt viel privates Engagement hinter dem Glanz: Sigrid Lüttge hat jetzt den Auftrag erteilt, die Lichterketten aufzuhängen. „Es ist der reine Wahnsinn, der Aufwand ist enorm“, sagt sie.

Nicht genügend Händler-Zusagen

Noch habe sie aber nicht von genügend Händlern Zusagen, das sei für sie ein hohes Risiko. In der Regel gingen die Zahlungen aber ein, wenn auch mit Verspätung. Im übrigen seien es keinesfalls nur die großen Ketten, die sich nicht an der Beleuchtung beteiligen.

Vogel und Lüttge wünschen sich eine verbindliche Regel und klare Zuständigkeiten für die nächste Saison. „Wir müssen das ganze Procedere komplett anders organisieren und brauchen ein einheitliches Konzept“, sagt Vogel. Auch an die Immobilienbesitzer müsse man künftig  herantreten. Denn es drohen „immense Investitionen“, so Vogel. Viele der Göttinger Licherketten seien veraltet und marode.

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