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Weihnachtsfest für Flüchtlinge in Weende

Kirchen und Flüchtlingshilfe Gastgeber Weihnachtsfest für Flüchtlinge in Weende

Einen Weihnachtsabend für Flüchtlinge haben die evangelische St. Petri-Gemeinde mit der Gruppe "Wir sprechen Deutsch" und die katholische St. Vinzenz-Gemeinde Weende zusammen mit der Flüchtlingshilfe Weende am ersten Weihnachtstag ausgerichtet. Eingeladen waren die etwa 110 Flüchtlinge, die derzeit im Stadtteil leben.

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Zenawi Negeni, Natu Estifanos und Robel Zeray (v.l.n.r.) aus Eritrea sind seit einem halben Jahr in Deutschland.

Quelle: Wenzel

Weende. Geflüchtete aus Eritrea, Pakistan, Syrien und anderen Ländern folgten der Einladung. Begrüßt wurden im Jochen-Klepper-Haus in der Ernst-Fahlbusch-Straße mit weihnachtlicher Atmosphäre, für die meisten noch ganz ungewohnt. „Weihnachten in Eritrea gibt es nicht“, meinte Zenawi Negeni, „aber wir freuen uns, hier zu sein.“ Wie seine Landsleute Natu Estifanos und Robel Zeray hatte er es im Sommer über das Mittelmeer geschafft.

Gedacht war das Ganze als großes Weihnachtsessen für die Weender Flüchtlinge, erklärt Esther Gosebruch-Seelig von der St. Petri-Gemeinde. Kleine Geschenke gab es für die Flüchtlinge auch. Neben dem Weender Ortsbürgermeister Hans-Albert Ludolph kümmerte sich auch Peter Rosenthal um die Gäste - „die Seele vom Ganzen“, wie Pastorin Gosebruch-Seelig mit großer Anerkennung meinte.

Bevor das Buffet im Jochen-Klepper-Haus eröffnet wurde, gab es eine herzliche Begrüßung, unter anderem von Sandra Tabakovic und Muriel Lize von der Weender Flüchtlingshilfe. Später gab es Musik und Tanz – und sehr viele Gespräche.

Von den Flüchtlingen in Weende haben mittlerweile viele eine eigene Wohnung zugewiesen bekommen. Andere, junge Geflüchtete sind derzeit in der Auguste-Ahlborn-Stiftung zu Hause.

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