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Weihnachtsmarkt auf Schloss Berlepsch

Geheimnisvoller Kaufmann Weihnachtsmarkt auf Schloss Berlepsch

Ein wenig Angst hat Alexander schon, als er „Elvira von Gossip“ streicheln soll. Ist die Ratte von Geschichtenerzähler Liam Bo Skol nun echt oder nicht? Sie ist es nicht, Alexander wird nicht gebissen, also kann der Achtjährige auch die übrigen Attraktionen des Weihnachtsmarkts auf Schloss Berlepsch ohne schmerzende Finger genießen.

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Mit geschwätziger Ratte: Aliyah (links) und Liam Bo Skol.

Quelle: Heller

Mollenfelde. Rund 2500 Besucher, von denen einige sogar aus Hamburg oder Frankfurt angereist waren, haben am Wochenende den Weihnachtsmark besucht.

Sie schauten sich die Theateraufführung „Der Ritter und sein heiliger Gral“ an, folgten den Märchenlesungen des Burgvoigts Ritter Isenbard (Schlossbewohner Daniel von Trausnitz), lauschten den Klängen der Mittelalter-Kapelle „Rabenzauber“ und sahen Ritter Sebastian Ehrenfried von Grona und seinem Knappen Landogar beim Schmieden eines Kettenhemdes zu.

Wer Appetit hatte, stillte diesen mit Haussau vom Spieß, Berlepschem Würzwein sowie Nonnenfürzen (Krapfen), und wer über ein paar Gulden verfügte (das war am Wochenende die Währung), erstand Edelfrauenkränze, Holzschwerter oder auch Wandbehänge aus dem Morgenland beim geheimnisvollen Kaufmann Hari Ram.

Dass es auf den Parkplätzen matschig war, spielte keine Rolle. Schließlich ist das Mittelalter nicht für seine gut gepflasterten Straßen bekannt.

Von Hauke Rudolph

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