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Weihnachtsmarkt im Sommer mit „Babbas Project“

Kloppmann hat Weihnachtsschlager geschrieben Weihnachtsmarkt im Sommer mit „Babbas Project“

Bei sommerlichen Temperaturen haben die meisten an diesem Wochenende sicherlich nur an die Abkühlung im Freibad gedacht. Ein ganz anderes Thema beschäftigt zur Zeit Sebastian Kloppmann: Weihnachten. Gemeinsam mit Michael Bertram hat er einen Popschlager für die besinnlichste Zeit des Jahres komponiert.

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Göttingen. Sebastian Kloppmann ist Biologie- und Religionslehrer am Otto-Hahn-Gymnasium in Göttingen und schon lange musikbegeistert. Gemeinsam mit dem Göttinger Musiklehrer und Komponisten Michael Bertram, der schon mit Schlagerstar Matthias Reim zusammengearbeitet hat und ein Tonstudio besitzt, gründete er 2014 die Gruppe „Babbas Project“. Der Name ist an Kloppmanns Spitznamen angelegt. Das erste Projekt der Combo war im vergangenen Jahr ein Lied zur Fußballweltmeisterschaft. Der Song „Das Ding“ wurde bisher schon über 40.000 Mal auf Youtube angeklickt.

Der Erfolg und die positive Resonanz führten dazu, dass die beiden Göttinger „Babbas Project“ mit einem neuen Hit wieder aktivieren wollen. „Wir wollten einfach nochmal was zusammen machen. Die Idee einen Weihnachtssong zu komponieren, hatten wir schon vor rund einem Jahr. Doch bis zum Endprodukt dauert es natürlich immer ein wenig“, sagt Sebastian Kloppmann. Er schrieb den Text, Bertram die Musik. Herausgekommen ist dabei eine Mischung aus Popmusik und Schlager mit dem Titel „Der Weihnachtsstern“. „Wir ergänzen uns perfekt“, empfindet Kloppmann. Bertram ist wieder der Leadsänger und hat dazu noch Tochter Sina mit ins Boot geholt.

Um den neuen Song wieder einer großen Öffentlichkeit präsentieren zu können, haben die beiden nun ein Musikvideo gedreht. Dazu wurde der Göttinger Zindelhof in einen echten Weihnachtsmarkt verwandelt. Der kleine Flohmarktladen in der Zindelstraße strahlte am letzten Augustwochenende in hellem Lichterglanz. Glühwein, Kekse und ein Karussell ließen dabei auch bei heißen Temperaturen Weihnachtsstimmung aufkommen. Sogar der Weihnachtsmann ließ es sich nicht nehmen vorbeizuschauen.

Die rund 40 Statisten, die den Weihnachtsmarkt in ein geselliges Treiben verwandeln, stammen allesamt aus dem Freundes- und Bekanntenkreis von Kloppmann und Bertram. Für das passende Weihnachsmarktflair durfte natürlich ein winterliches Outfit nicht fehlen. Da auch am Abend noch warme Temperaturen herrschten, heizten nicht nur der Glühwein, sondern auch Wintermantel und Mützen den Komparsen ordentlich ein.

„Mir ist schon ziemlich heiß unter den ganzen Sachen, aber die Idee ist super. Ich habe sogar schon Kekse gegessen“, erzählt die 16-jährige Emma Rhode. „Glühwein geht immer, auch im Sommer“, findet Johanna Krauß. „Die Kulisse des Zindelhofs ist perfekt für das Video.“

„Die ganze Atmosphäre ist einfach herzerwärmend“,  so Lars Heuermann. „Wenn es schon im Supermarkt Lebkuchen und Marzipankartoffeln gibt, warum sollte man nicht auch schon einen Weihnachtsmarkt machen“, sagt er lachend.

Sebastian Kloppmann ist es wichtig, dass der Song und das Video modern und künstlerisch daherkommen. „Wir wollten auf keinen Fall einen typischen Andi Borg-Schlager“, berichtet Kloppmann. „Im Video soll man die Interaktion und das reale Beisammensein auf einem Weihnachtsmarkt spüren.“

Michael Bertram hofft, dass das Ergebnis wieder auf ähnlich großen Zuspruch trifft, wie der WM-Song. „Das Video soll von der Qualität her ein Vorzeige-Film werden“, sagt er. Wenn das Interesse und die Verkaufszahlen gut sind, kann sich Bertram sogar Auftritte vorstellen.

Von Sebastian von Hacht

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