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Weihnachtsmarkt im Weender Freibad

Turmbläser, Schnitzkunst und Glühweinduft auf Freibadwiese Weihnachtsmarkt im Weender Freibad

Adventliche Blasmusik und Punsch, Kunsthandwerk und Modenschau – und mittendrin ein Weihnachtsmann: Ein vielfältiges Programm hat der „Förderverein Weender Freibad“ für seinen Weihnachtsmarkt am Beckenrand organisiert - und am Sonnabend Hunderte Besucher gelockt.

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Mittendrin ein Weihnachtsmann: Ein vielfältiges Programm hat der Förderverein Weender Freibad für seinen Weihnachtsmarkt am Beckenrand organisiert.

Quelle: Theodor da Silva

Weende. Wenn Bläser vom Göttinger Sinphonie Orchester hoch über den Gästen vom Sprungturm aus besinnliche Lieder anstimmen, das historischen Karussell mit seiner Bimmel die nächste Runde einläutet und Glühweinduft über den Rasen zieht, dann kommt auch bei Sonne und acht Grad Wärme weihnachtliche Stimmung auf.

Wie ein kleines Weihnachtsdorf verteilen sich die Pavillons mit Würstchengrill, genähten Stofftaschen, selbst gebastelten Geschenktüten, Schmuck und Schnitzkunst auf dem Rasen vor den Badebecken. Dazwischen stehen Tannenbäume, gestiftet von der Realgemeinde. Die Trommel- und Musikgruppe der Hainbundschule begeistert ihr junges Publikum ebenso wie Senioren. Die Waldorfschule verkauft selbst gezogene Kerzen. Hobby-Bastler und Kunsthandwerker aus Weende und aus der Region bieten leuchtende Spiralen aus geflochtenen Papierrollen und süße gestrickte Teddys an.

Sie alle haben das gleichen Anliegen wie die meisten der Gäste: Sie wollen den Verein und das zeitweise von Schließung bedrohte Weender Freibad unterstützen. In so einen Ort „gehört einfach ein Schwimmbad“, sagt Ute Krause. Dass sie für ihre Sammlung zuhause auf dem kleinen Weihnachtsmarkt für diesen guten Zweck auch noch einen schwarz-goldenen Engel aus Holz erstehen kann, erfreut sie besonders: „Den schenke ich mir selbst zu Weihnachten.“ Den Engel und viele andere geschnitzte Figuren eines Weender Künstlers habe eine alteingesessene Weender Familie gestiftet, so die Initiatoren.

Die Figuren interessieren Mika allerdings weniger, der Zehnjährige dreht lieber noch eine Runde auf dem alten Karussell mit Pferden und Kutschen. Seine Eltern wollen im Anschluss vor dem Freibad noch ihren Weihnachtsbaum kaufen - „mit zwei Glühwein im Bauch geht das schneller und friedlicher“, sagt Thomas Schwesig.

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