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Wenig Anfragen nach HMÜ und DUD

Auto-Kennzeichen Wenig Anfragen nach HMÜ und DUD

Die Landkreise können die alten Kennzeichen wieder einführen. Das hat der Bundesrat vergangenen Freitag beschlossen. Die Nachfrage im Landkreis Göttingen ist bisher gering. „Wir sind begeistert, das ist für uns die beste Entscheidung“, sagt Julia Bytom von der Stadt Hann. Münden zum Beschluss des Bundesrats.

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Bald wieder auf den Straßen: Die alten Kennzeichen.

Quelle: Mischke

Hann. Münden / Duderstadt / Northeim . Hann. Münden könne seinem Tourismus durch die Alt-Kennzeichen zusätzlich Ausdruck verleihen und die regionale Identität stärken.

Die Anfragen beim Landkreis Göttingen nach den alten Kennzeichen HMÜ und DUD sind jedoch sehr gering. „Die Anfragen liegen in einem ganz niedrigen zweistelligen Bereich“, erklärt Marcel Riethig, Sprecher des Landkreises. Das könnte sich ändern, sobald der Beschluss des Bundesrats im Bundesanzeiger veröffentlicht wird, „dann erst ist die Regelung zu den Alt-Kennzeichen rechtswirksam“, so Riethig weiter. Und erst dann sind im Landkreis Göttingen Reservierungen von Wunschkennzeichen möglich. Wann die Veröffentlichung der Bundesrats-Entscheidung erfolgt, konnte Riethig nicht abschätzen.

„Bis die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen sind und wir die Kennzeichen zuteilen können, werden sicher noch gut zwei Monate vergehen“, glaubt Northeims Landrat Michael Wickmann (SPD). Der Landkreis Northeim geht indes von der Rechtswirksamkeit aus und lässt Reservierungswünsche für Kennzeichen mit GAN (Bad Gandersheim) oder EIN (Einbeck) zu. 714 Reservierungswünsche sind dort bisher eingegangen. Die Wahlmöglichkeit der Alt-Kennzeichen besteht für den ganzen Landkreis: Wohnt man in Northeim, kann man trotzdem mit dem Kennzeichen GAN oder EIN fahren.

Die Bürger sind geteilter Meinung, was die Einführung der alten Kennzeichen betrifft: 760 Teilnehmer an einer Online-Umfrage des Tageblattes haben zu den Alt-Kennzeichen vor einem Monat abgestimmt. 58 Prozent sind der Auffassung, es werde durch mehr regionale Kennzeichen unübersichtlicher. Nur 38 Prozent sprechen sich für die neuen alten Kennzeichen aus. Die übrigen vier Prozent fahren kein Auto.

Von Peter Otto

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