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Weniger Flüchtlinge kommen nach Göttingen

Stadt Göttingen Weniger Flüchtlinge kommen nach Göttingen

Deutlich weniger Flüchtlinge als in den vorangegangenen Monaten hat die Stadt Göttingen im März unterbringen müssen. In der Folge wurde die bisher bis April geltende Zuweisungsquote vom Land bis voraussichtlich Juli verlängert.

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.v.l.: Katja Lüdeke (JUH), Stadträtin Dr. Dagmar Schlapeit-Beck, Jamal Ajour, Nadina Abmeier (JUH) Ramez Chehimy, Amev Kabalan und Arnold-Friedrich von Zepelin (JUH): Übergabe der Flüchtlingsunterkunft an die Johanniter.

Quelle: EF

Göttingen. Nach Angaben der Stadtverwaltung hat das zur Folge, dass die Stadt nun erst bis Juli mit der Zuweisung von weiteren 1047 Flüchtlingen rechnen muss. Die Situation entspanne sich für die Kommunen damit weiter.

Demnach sind der Stadt Göttingen im Jahr 2016 bisher 308 Flüchtlinge zugewiesen worden. Die Zahl der Schutz suchenden Menschen, die in Einrichtungen der Stadt betreut werden, erhöht sich damit auf 1351. Die Zahl der minderjährigen, unbegleiteten Flüchtlinge im Stadtgebiet beläuft sich auf  84.

Rückbau bereits begonnen

Im Zuge der Amtshilfe für das Land Niedersachsen werden derzeit keine Flüchtlinge mehr betreut, teilte die Verwaltung am Freitag mit. Der Rückbau der Erstaufnahmeeinrichtung auf den Zietenterrassen in der ehemaligen Bundeswehrsporthalle und der Funsporthalle habe bereits begonnen.

Die Umbauarbeiten für die Flüchtlingsunterkunft an der Gustav-Bielefeld-Straße sind unterdessen abgeschlossen worden. Seit einer Woche werden in der für 70 Menschen ausgelegten Unterkunft Flüchtlinge untergebracht. Derzeit werden dort der Verwaltung zufolge 17 Flüchtlinge betreut. Bis Ende März werde die von den Johannitern betriebene Einrichtung voll belegt sein.

Sozialdezernentin Dagmar Schlapeit-Beck (SPD) hatte die Flüchtlingsunterkunft an die Johanniter übergeben. Die Flüchtlinge versorgen sich den Johannitern zufolge selbst in der Unterkunft. Zum Kochen stehen ihnen demnach drei Gemeinschaftsküchen zur Verfügung. "Aufgrund der übersichtlichen Größe der Unterkunft bietet sich uns hier die Möglichkeit eines intensiven persönlichen Kontakts", sagt Einrichtungsleiterin Nadine Abmeier. Schlapeit-Beck dankte den Johannitern für ihre Bereitschaft, die Flüchtlingsbetreuung an der Gustav-Bielefeld-Straße zu übernehmen.

Weitere Helfer gern gesehen

Um eine gute Integration zu gewährleisten, stehen die Johanniter nach eigenen Angaben in Kontakt mit den örtlichen Vereinen und Gruppen und nehmen am Runden Tisch Grone teil. Für ehrenamtliche Helfer haben die Johanniter im Ortsteil Grone einen Helfertreff organisiert. "Über weitere ehrenamtliche Helfer für die Gustav-Bielefeld-Straße würden wir uns sehr freuen", sagt Abmeier. Diese können sich über die Flüchtlingshilfe Göttingen ( www.fluechtlingshilfe-goettingen.de) oder direkt bei den Johannitern melden.

Das Göttinger Spendenzentrum bleibt am Sonnabend, 26. März, geschlossen. Generell erfolgen Spendenannahmen Montag von 16 bis 19 Uhr, Mittwoch von 08.30 bis 10 Uhr und Sonnabend von 10 bis 12 Uhr an der Robert-Bosch-Breite 1. Weitere Informationen zur Arbeit des Göttinger Spendenzentrums sowie die aktuelle Bedarfsliste ist im Internet unter: https://www.fluechtlingshilfe-goettingen.de/organisationen/spendenzentrum-goettingen/ oder über die Internetseite der Stadt Göttingen unter www.goettingen.de zu finden. afu

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