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Weniger Geld für Jobcenter

Qualifizierungsmaßnahmen Weniger Geld für Jobcenter

Die Zahl der SGB II-Empfänger (Hartz IV), die Ausbildungen oder umfangreiche Fort- und Weiterbildungen absolvieren, dürfte in den nächsten Jahren erheblich sinken.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Der Grund: Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) wird den kommunalen Jobcentern in den Jahren 2016 und 2017 für langfristige Qualifizierungsmaßnahmen weitaus weniger Mittel zur Verfügung stellen als bisher. Das hat die Kreisverwaltung im Sozialausschuss mitgeteilt.

„Die Kürzungen führen dazu, dass langfristige Maßnahmen nur in eingeschränktem Maße bereitgestellt werden können“, heißt es in dem Bericht. Hierzu zählten unter anderem außer- und überbetriebliche Berufsausbildungen sowie Aktivierungs- und Stabilisierungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose. Es könne auch sein, dass für das gerade neu geschaffene Programm „Assistierte Ausbildung“ – innerhalb dessen Jugendliche, die eine Lehre in einem regulären Betrieb absolvieren, bis zu drei Jahre lang durch Maßnahmen unterstützt werden – kein Geld mehr vorhanden sein wird.

Die Kürzungen betreffen ausschließlich die kommunalen Jobcenter, nicht die Agentur für Arbeit. Mit den frei gewordenen Mitteln will das BMAS ein Programm für soziale Teilhabe finanzieren, von dem allerdings weitaus weniger Menschen profitieren als von den Qualifizierungsmaßnahmen. Die Verwaltung bat die Mitglieder des Sozialausschusses, ihre Bundestagsabgeordneten aufzufordern, darauf zu drängen, dass das BMAS die Kürzungen zurücknimmt.

hru

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