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„Weniger Kontaktbeamte keine Lösung“

CDU/FDP-Ratsgruppe fordert mehr Polizeibeamte im Einsatz „Weniger Kontaktbeamte keine Lösung“

Die CDU/FDP-Gruppe im Göttinger Stadtrat kritisiert die beabsichtigte Reduzierung der Zahl der Kontaktbereichsbeamten im Stadtgebiet. Das könne zu einer „Schwächung der gefühlten Sicherheit in der Bevölkerung“ führen, erklärt Marcel Pache, Vizechef der Ratsgruppe.

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Die CDU/FDP-Gruppe im Göttinger Stadtrat kritisiert die beabsichtigte Reduzierung der Zahl der Kontaktbereichsbeamten im Stadtgebiet.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Nur noch zwei bis drei statt bisher sieben Kontaktbeamte sollen künftig ihren Polizeidienst in Göttingen verrichten. Begründung der Polizeiführung: Statt dieser Einsätze sollten der Einsatz- und Streifendienst gestärkt werden. Die Änderung, meint die CDU/FDP-Ratsgruppe hingegen, berge das Risiko eines „deutlichen Verlustes der Bürgernähe und der Akzeptanz der Polizei insgesamt“.

In weiteren Gesprächen mit der Polizeiführung wolle die Gruppe jetzt versuchen, „die bewährte und wichtige Arbeit der ,KOBs' für junge und alte Göttinger auch in Zukunft  zu gewährleisten“.

Speziell für die gefühlte Sicherheit in den Stadtteilen, meint Pache weiter, „spielt die Präsenz der Kontaktbeamten eine nicht unerhebliche Rolle“. Ein solcher Polizist sei „ein Polizeibeamter, der regelmäßig in überschaubaren Stadtbezirken unterwegs ist, Missstände direkt registriert, viele Menschen persönlich kennt und vor allem beratend und helfend  tätig ist für fast alle Altersgruppen vom Kinder- bis zum Seniorenalter“.

Richtig sei hingegen die Forderung nach mehr Polizeibeamten, erklärt die stellvertretende Gruppenvorsitzende Brigitte Eiselt (CDU). Darin sei sie sich mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler absolut einig.

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Von Redakteur Matthias Heinzel

Der Wochenrückblick vom 3. bis 9. Dezember 2016