Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 14 ° wolkig

Navigation:
„Wenn man in den roten Zahlen ist, ist es zu spät“

Defizit in Höhe von 500 000 Euro „Wenn man in den roten Zahlen ist, ist es zu spät“

„Sparmaßnahmen muss man dann ergreifen, wenn man Geld verdient. So bald man in den roten Zahlen ist, ist es zu spät.“ Nach diesen Worten von Jean Paul Getty stellte Nörtens Kämmerin Astrid Klinkert-Kittel das erste Arbeitspapier für den Haushaltsplanentwurf 2011 vor. „Nach dem Rücklauf der ersten Mittelanmeldungen errechnete sich im Ergebnishaushalt ein Defizit von rund 500 000 Euro.“

Infolge der Investitionen im Rahmen der Konjunkturpakete seien Unterhaltungsmaßnahmen in die Folgejahre verschoben worden. Für 2011 bis 2014 hat die Verwaltung nun eine Präferenzliste erstellt. Mit Hilfe dieser Umverteilung hat die Kämmerin im Ergebnishaushalt einen vorläufigen Überschuss in Höhe von 112 400 Euro erreicht. Dabei fehlen allerdings noch die Mittelanmeldungen der Ortsräte sowie die Finanzausgleichs-Leistungen.

Die Investitionen im Finanzhaushalt mit einem Eigenanteil von 375 000 Euro für die Altstadtsanierung und den Kosten von einer Million Euro für die Verbindungsleitung zum Klärwerk Reyershausen können nur durch eine Kreditaufnahme in Höhe von knapp 1,7 Millionen Euro (mit einem Umschuldungsbetrag in Höhe von 313 000 Euro) gesichert werden.

Im Ergebnishaushalt liegen laut Arbeitspapier die ordentlichen Erträge bei knapp 11,97 Millionen Euro und übersteigen die ordentlichen Aufwendungen mit rund 11,85 Millionen Euro. Das Volumen des Finanzhaushalts beläuft sich bei Einzahlungen wie bei den Auszahlungen (etwas geringer) insgesamt auf knapp 14 Millionen Euro.

An eine Steigerung der Hebesätze für die Grundsteuern denkt die Verwaltung auch im nächsten Jahr nicht. In den Fraktionen wird der erste Entwurf für den Haushalt 2011 nun beraten, bevor er nochmals in den Finanzausschuss geht und dann in der Ratssitzung im Dezember mit den endgültigen Zahlen verabschiedet werden soll.

enz

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Göttingen
Landtagswahl: So feiern die Parteien in Göttingen und der Region