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Wenzel setzt Besuchsprogramm in Südafrika fort

Umweltminister Wenzel setzt Besuchsprogramm in Südafrika fort

Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel setzt sein einwöchiges Besuchsprogramm in Südafrika fort. Am Mittwoch wurde nach Angaben des Ministeriums eine gemeinsame Erklärung über die weitere Zusammenarbeit zwischen Eastern Cape und Niedersachsen unterzeichnet.

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Der Göttinger Landtagsabgeordnete Stefan Wenzel ist in seiner Funktion als Niedersachsens Umweltminister in Südafrika unterwegs.

Quelle: Vetter/Archiv

Göttingen/Eastern Cape. Damit sei der Rahmen für die Weiterentwicklung der Partnerschaft zwischen den beiden Ländern festgelegt worden.

Die Erklärung betrifft die Förderung von Handel und Investitionen sowie Projekte in den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Landwirtschaft, öffentliche Sicherheit, Umweltschutz, Energieversorgung und Sport. So arbeiten der Landessportbund Niedersachsen und das "Department of Sport" im Eastern Cape seit 2006 in zahlreichen Projekten zusammen. Sehr konstruktiv entwickelt sich auch die Zusammenarbeit zum Thema Aids-Prävention; zurzeit besucht eine Delegation der Niedersächsischen Aids-Hilfe ebenfalls die Provinz Eastern Cape.

 

 

Insgesamt werde bei der Partnerschaft besonderer Wert auf die Zusammenarbeit mit Kommunen und den Nichtregierungsorganisationen (NGOs) gelegt, heißt es in der Pressemitteilung des Ministeriums.

 

Die Partnerschaft zwischen der Ostkap-Provinz und Niedersachsen wurde vor 20 Jahren kurz nach dem Ende der Apartheid begründet. Minister Wenzel will das gemeinsame Engagement insbesondere beim Klimaschutz und in der Energieversorgung verstärken. Am Sonnabend wurde im Rahmen der Besuchsreise ein "Memorandum of Understanding" für die Zusammenarbeit des Energieforschungszentrums Niedersachsen mit der North-West University unterzeichnet.

 

Stefan Wenzel: "Europa muss großes Interesse an einer guten und nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung in Afrika haben. Dabei spielt Südafrika eine Schlüsselrolle für den gesamten Kontinent. Das ist Friedenssicherung im besten Sinne." Wenzel betonte die Hoffnung, die sich mit der Heimat Nelson Mandelas verbindet, der aus einem kleinen Dorf im heutigen Eastern Cape stammt: "Selbst in fast ausweglosen gesellschaftlichen Krisen gibt es Wege sie friedlich zu überwinden."

 

In den folgenden Tagen stehen Unternehmensbesuche und Gespräche mit Parlamentariern und Vertretern im Bereich Gesundheit an. Das Programm der Reise endet am Sonntag.

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