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Wer Pizza sucht, findet Pizza

Anschlag gegen Kreishaus Wer Pizza sucht, findet Pizza

Das kann mein Hund auch: Wenn ich ihm einen Pizzakarton vorhalte, bellt er den Pizzaboten an. Kein Wunder, dass die Polizei nicht verraten hat, welchen Spurenträger sie dem Mantrailer fünf Tage nach der Zündelei vor die Nase gehalten hat, damit er die üblichen Verdächtigen findet.

Womit nur bewiesen wäre, dass Linke gegen Abschiebung sind. Und der „szenetypische unkonventionelle Spreng- und Brandsatz“ hat sich als Bastelei entpuppt, wie sie Frühpubertierende im Kinderzimmer zusammenfummeln. Was an Streichhölzern und Alleskleber für die linksautonome Szene typisch sein soll, wird Geheimnis der Polizeiführung bleiben.

Damit kein Irrtum aufkommt: Die Ermittler haben gut gearbeitet. Ein Feuer zu legen, sei es noch so dilettantisch, ist kein Kinderkram. Die Tat muss mit allem Ernst verfolgt werden. Das ist geschehen, dafür Respekt. Jedoch: Voreilige Schlüsse aus derart schwacher Spurenlage als Beweis zunehmender Gewalt von Links zu bewerten, ist ebenso dilettantisch – oder war politisch gewollt.

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Polizei kann keinen Schuldigen finden

Noch ist das Verfahren nicht formal eingestellt, die Ermittlungen sind aber wohl am Ende. Der Brandanschlag auf das Göttinger Kreishaus am 22. Januar wird keinem Schuldigen zuzuordnen sein. In der kommenden Woche, so Oberstaatsanwalt Hans-Hugo Heimgärtner, werde es eine Abschlussverfügung geben. Bisher gebe es keinen Beschuldigten, das Verfahren richte sich nur „gegen Unbekannt“.

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