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Weserbrücke in Hann. Münden wird abgerissen

Stahlarmierung korrodiert Weserbrücke in Hann. Münden wird abgerissen

Die vierspurige Brücke über die Weser in Hann. Münden, Teil der vielbefahrenen Bundesstraße 3, ist marode. In vier, spätestens fünf Jahren muss sie abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden.

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Muss wegen Materialermüdung abgerissen werden: Weserbrücke in Hann. Münden.

Quelle: Hinzmann

Hann. Münden. Noch sei die Anfang der 1960er Jahre erbaute Brücke sicher befahrbar, erklärt Udo Othmer, Chef der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim. Der vorgespannte Stahl im Innern des Bauwerks sei durch Spannungsrisse korrodiert. Das sei kürzlich bei einer Untersuchung festgestellt worden.

Zurzeit prüfe das Landesamt, wie ein Ersatzbau aussehen könne. Unter anderem sei noch nicht entschieden, ob die neue Brücke, die in vier bis fünf Jahren entstehen soll, ebenfalls vier Fahrspuren bekommt. Für den Neubau rechnet Othmer mit Kosten von vier bis fünf Millionen Euro. In jedem Fall, so der Behördenchef, wird der Verkehr während der Bauarbeiten auch weiterhin an dieser Stelle die Weser überqueren können. Das Landesamt ziehe unter anderem eine Behelfsbrücke in Erwägung, die nach Fertigstellung des Neubaus wieder abgerissen wird. Die sogenannte Spannungsrisskorrosion wie bei der Mündener Weserbrücke sei kein Einzelfall, sondern werde seit einiger Zeit bundesweit festgestellt, sagt Amtschef Othmer. Die in den 1960er Jahren verbauten Stahleinlagen seien besonders korrosionsanfällig. Für die Sanierung stelle der Bund Geld zur Verfügung. Das gilt auch für den Ersatz für das Mündener Bauwerk, dessen Kosten der Bund komplett übernehmen wird.

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