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Wette gewonnen: Mehr als 26 Tonnen für die Tafel

Tafel-Treffen Wette gewonnen: Mehr als 26 Tonnen für die Tafel

Eigentlich sollten es 3,7 Tonnen Lebensmittel für die Göttinger Tafel werden: Das hatten die Göttinger binnen weniger Tage zusammengesammelt. Am Ende sind genau 26 Tonnen, 19 Kilo und 400 Gramm zusammengekommen. Das Ergebnis wurde am Sonnabend im Zentralen Hörsaalgebäude der Uni präsentiert.

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Präsentation des Endergebnisses: Ein kleiner Teil der Spenden wird im Unigebäude gezeigt.

Quelle: Heller

Anlass für die Wette war das Treffen des „Bundesverbandes  Deutsche Tafel“ am Wochenende in Göttingen. Deren Vorsitzender, Gerd Häuser, hatte Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) herausgefordert. „Wenn die Göttinger sich begeistern, dann geht das“, sagte Meyer. Besonders freue er sich darüber, dass sich so viele Schüler engagiert hätten. Neben den Göttingern hatten sich einige Firmen mit Großspenden beteiligt. Auch Tafel-Schatzmeister Herbert Flügge dankte allen Beteiligten. „Die Göttinger haben sich mächtig ins Zeug gelegt“, freute er sich. 

Häuser, der die Wette ja nun verloren hatte, bot Meyer scherzend an, als Einsatz „drei Wochen lang die Stadt zu regieren“. Darauf mochte sich der Oberbürgermeister nicht wirklich einlassen. Stattdessen sollte Meyer einen Tag bei der Tafel mitarbeiten. Dass mache seine Frau bereits, sagte Meyer. Er hatte ein anderes Versprechen auf Lager. Die Göttinger Tafel ist auf der Suche nach neuen Räumen in der Stadt (Tageblatt berichtete). „Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Tafel neue Räume bekommt“, so der Oberbürgermeister. Es gebe mit den Räumen des ehemaligen Plus-Marktes im Cheltenhamhaus ein „super Objekt“. Nur dessen Eigentümer und Vermieter hätten die „Vorstellung, dass Leute dort Schlange stehen, die sich nicht haben wollen“. Meyer versprach, sich dafür einzusetzen, dass die Kritiker überzeugt werden. 

Von Britta Bielefeld

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