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Kicken in eine bessere Zukunft

"What’s up" Kicken in eine bessere Zukunft

Der Teamgedanke und gegenseitige Fairness haben bei dem Fußballturnier des Sozialprojekts "What’s up" am Donnerstag auf der Bezirkssportanlage Weende im Vordergrund gestanden. Die Spieler waren vor allem Flüchtlinge aus verschiedenen sozialen Einrichtungen.

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Quelle: Mischke

Ein bisschen chaotisch war der Start beim Fußballturnier des Sozialprojekts „What’s up“ auf dem Platz der Bezirkssportanlage Weende. Drei der acht angemeldeten Mannschaften waren nicht erschienen und so musste der Spielplan spontan geändert werden. Dennoch sprach der Organisator und Leiter des Projekts, Norbert Rönnau, von einem gelungenen Turnier in freundlicher und fairer Atmosphäre.

"What’s Up" ist ein vom Bundesarbeitsministerium gefördertes Projekt zur beruflichen Qualifizierung arbeitsloser junger Männer. Erlebnispädagogik, handwerkliches Arbeiten und Sport werden dabei großgeschrieben und sollen das Selbstvertrauen der 17- bis 35-Jährigen stärken und zur Entfaltung ihrer persönlichen Stärken beitragen.

Passend zu diesem Konzept wurde nun das vierte Jahr in Folge der What’s Up Fußballcup organisiert. Verschiedene soziale Einrichtungen wie das Deutsche Rote Kreuz, die Jugendhilfe Südniedersachsen und die Johanniter nahmen an dem Turnier teil, ein Großteil der Spieler waren Flüchtlinge.

 „Zum Anreiz wollten wir der Veranstaltung einen offiziellen Charakter geben, mit Einladung, Liga- Schiedsrichtern vom Verband und Medaillen“, erzählt Projektleiter Rönnau. „Es geht hier aber nicht nur um Leistung, sondern darum, die jungen Männer für Spielregeln und Teambuilding zu sensibilisieren“, erklärt er den Sinn des Turniers. Schiedsrichter Reinhard Plüschke fügt hinzu: „Wir wollen auch ein bisschen deutsche Kultur vermitteln, indem wir zeigen wie Fußball hierzulande gespielt wird.“ Gewonnen haben die zwei Mannschaften der Johanniter. gb

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