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Wibbecker pflastern Fußweg zum Friedhof in Eigenleistung

400 Arbeitsstunden Wibbecker pflastern Fußweg zum Friedhof in Eigenleistung

Die Wibbecker haben einen neuen befestigten Weg zum Friedhof. Zehn Einwohner des Ortes haben in Eigenleistung am Schotterweg auf der Westseite des Friedhofs einen 70 Meter langen, einen Meter breiten Streifen gepflastert.

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Am Friedhofseingang: Arnulf Kühn, Wolfgang Bode und Walter Koch (v.l.) bei den Pflasterarbeiten.

Quelle: Pförtner

Wibbecke. Der Streifen verläuft auf der rechten Seite des Weges. Außerdem wurde auch der Bereich vor dem Friedhofseingang gepflastert, damit dort der Weg auf einer befestigten Fläche überquert werden kann.

 
Rund 400 Stunden Arbeit seien von den Wibbeckern geleistet worden, sagt der Initiator der Aktion, der ehemalige Ortsbürgermeister Walter Koch. Darüber hinaus habe die Firma Schmidt aus Erbsen die Erdarbeiten unentgeltlich geleistet. Friedhelm Rackebrandt und Sohn Mario hätten zudem bei weiteren Maschinenarbeiten geholfen. Bei den Steinen für den Weg handele es sich um alte Steine, die bei der Sanierung des Vorplatzes vom Feuerwehrgerätehaus zurückgelegt worden seien. Die meisten Arbeitsstunden hätten neben ihm selbst Arnulf Kühn und Wolfgang Bode geleistet, erklärte Koch. Bäume seien bei den Arbeiten nicht beschädigt worden.

 
Koch zeigte sich sehr zufrieden über die gelungene Aktion.  Diese habe die Beteiligten zusammengeschweißt. Ihm sei es bei der Aktion um den Ort und die Bewohner gegangen, sagte Koch im Hinblick darauf, dass das Projekt in Wibbecke lange umstritten war. Koch hatte die Aktion damit begründet, dass der Weg bei schlechtem Wetter matschig werde und für Menschen mit Rollstuhl oder Rollatoren nur schwer passierbar sei.

 
Nachdem der ehemalige Ortsbürgermeister den Bau des Weges beantragt hatte, sprachen sich die Grünen im Ortsrat gegen den Plan aus. Erst nach mehr als zweijähriger Diskussion machten Ortsbürgermeisterin Annelie Thieme und Helmut Braun den Weg für das Projekt frei, für das Nicole Schulz (CDU) und Marion Pfeifer-Kripahle (SPD) stimmten.

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