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Wie geht es weiter im Kernort Bovenden und den Ortsteilen?

Workshop zum Leitbild 2030 Wie geht es weiter im Kernort Bovenden und den Ortsteilen?

Mit dem Leitbild 2030 will sich der Flecken Bovenden gegen den demografischen Wandel wappnen. „Der Bevölkerungsrückgang soll uns nicht einfach vor die Füße fallen“, sagt dazu Bürgermeister Thomas Brandes (SPD). „Wir wollten uns frühzeitig mit einer möglichen Entwicklung beschäftigen.“

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Wie geht es weiter im Kernort Bovenden und den Ortsteilen? Am 29. Januar soll das Leitbild fortgeschrieben werden.

Quelle: Meder

Bovenden. 2013 hatte der Gemeinderat das gemeinsam mit interessierten Bürgern entworfene Leitbild beschlossen.

Erste Ideen wurden bereits umgesetzt oder vorbereitet. Jetzt steht die nächste Runde bevor: ein Workshop am Donnerstag, 29. Januar, bei dem weitere Projekte überprüft und angeschoben werden sollen.

Das Ziel hinter dem Leitbild: Wie wünschen sich die Bovender ihre Orte im Jahr 2030? Während seiner Ansprache beim Neujahrsempfang nannte Brandes Beispiele für bereits umgesetzte Ideen. Seit 2014 gebe es in Spanbeck einen monatlichen „Generationentreff“, im Sommer auf dem Thieplatz und im Winter im Dorfgemeinschaftshaus.

Die Schülerbeförderung nach Bovenden sei „schnell und kurzfristig in Gesprächen mit dem Landkreis“ geregelt worden. „Die Spanbecker sind sehr rege“, freut sich der Bürgermeister.

Auch das „Anruf-Linien-Taxi“ zwischen Bovenden und den Ortsteilen Spanbeck, Reyershausen, Billingshausen und Eddigehausen ist zur Abfahrt bereit. Der Flecken Bovenden sponsert das Projekt: Rund 10 000 Euro stehen dafür im Haushalt des laufenden Jahres bereit, „damit die Taxifahrt nicht mehr als eine Busfahrt kostet“, sagt Brandes.

„Jetzt müssen wir beobachten, wie sich das entwickelt.“ Auch im Kernort Bovenden sei ein Projekt zumindest angeschoben: der Wohnmobil-Stellplatz auf dem Festplatz, „dafür stehen schon Planungskosten im Haushalt“.

Am 29. Januar beginnt um 18 Uhr ein Workshop zum Leitbild im Bovender Bürgerhaus. Die bei Planungsbeginn festgelegten Startziele sollen überprüft werden, „wo ist etwas passiert, was ist noch nicht umgesetzt“, erklärt Brandes, „und was ist zurzeit noch nicht aktuell“. Außerdem sollen die bereits laufenden Projekte vorgestellt werden. Außerdem werden Organisatoren und Ansprechpartner für die nächsten Startziele gesucht, die in Angriff genommen werden sollen.

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