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Wieder Streik in kommunalen Kitas

Eintägiger Warnstreik Wieder Streik in kommunalen Kitas

Zum dritten Mal wollen Erzieher in vielen kommunalen Kindertagesstätten am Donnerstag streiken. Allein in Göttingen bleiben acht von 13 städtischen Einrichtungen geschlossen. Zu dem eintägigen Warnstreik aufgerufen hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi auch Kita-Beschäftigte in Duderstadt, Northeim und Einbeck.

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Quelle: Wilde

Göttingen/Northeim/Duderstadt. Darüber hinaus werden nach Gewerkschaftsangaben viele Sozialarbeiter in Jugendhilfeeinrichtungen des Landkreises Göttingen und bei der Jgendhilfe Südniedersachsen in den Ausstand gehen.

Die Erzieher kämpfen für eine Aufwertung ihrer Berufe durch geänderte Gehaltsgruppierungen und damit auch für höhere Einkommen. Im Durchschnitt sollen sie künfig zehn Prozent mehr verdienen. Die dritte Verhandlungsrunde zwischen Verdi und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände war vergangene Woche ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Am Donnerstag, 16. April, wird weiter verhandelt. Um 11.45 Uhr beginnt in Hannover eine zentrale Kundgebung der Streikenden aus Niedersachsen und Bremen.

Die Gewerkschaft geht davon aus, dass am Donnerstag Sprechzeiten und Betreuungsangebote vieler Sozialdienste ausfallen oder eingeschränkt angeboten werden. Viele Kindergärten blieben geschlossen. Die Eltern seien im Vorfeld darüber informiert worden.

In Göttingen bleiben nach Angaben der Stadtverwaltung die Kitas Elliehausen, Geismar, Hetjershausen, Pfalz-Grona-Breite und Weende West geöffnet. Dort gebe es aber nur ein eingeschränktes Betreuungsangebot für Kinder, die dort auch einen regulären Betreuungsplatz haben.

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