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Wiedereröffnung der Kirche verschiebt sich

Kein Weihnachtsgottesdienst Wiedereröffnung der Kirche verschiebt sich

Auch in diesem Jahr kann in der Christus-Kirche in Nörten kein Weihnachtsgottesdienst gefeiert werden. Die für den Nikolaustag geplante Wiedereröffnung wurde verschoben, weil zunächst noch die Heizungsanlage saniert werden soll. Dafür fehlt aber noch die Genehmigung vom Landeskirchenamt.

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Pastor Wolfgang Schillak freut sich auf das Heizungskonzept der Evangelisch-lutherischen Kirche in Nörten Hardenberg.

Quelle: Hinzmann

Nörten-Hardenberg. Die evangelisch-lutherische Emmaus-Gemeinde plant ein Heizungskonzept, das es in dieser Form in einem Kirchengebäude noch nicht gibt, sagt Pastor Wolfgang Schillak. Die Planungen für das neue Heizungskonzept hätten sich hingezogen.

Inzwischen lägen sowohl eine ingenieurtechnische Machbarkeitsuntersuchung als auch eine Wirtschaftsberechnung vor. In seiner jüngsten Sitzung habe sich laut Schillak der Kirchenkreisvorstand positiv zu dem Projekt geäußert und damit den Weg frei gemacht, um „eine endgültige kirchenaufsichtliche Genehmigung“ zu bekommen. Schillak hofft nun, dass das Landeskirchenamt in Hannover noch vor Weihnachten grünes Licht gibt. Dann könnte die Christus-Kirche in etwa einem halben Jahr wieder öffnen.

Dann wären sämtliche Sanierungsarbeiten abgeschlossen. Begonnen wurde damit bereits im Herbst 2012. In einem ersten Abschnitt wurde das Dach mit Dachpfannen nach Original-Vorbild neu gedeckt. Weil Haarrisse in der Schiferabdeckung und faule Stellen im Gebälk festgestellt wurden, habe es auch im Bereich des Turms Erneuerungen gegeben. Auch die drei historischen Bleiglasfenster aus der Gründerzeit seien im Zuge der Großsanierung restauriert worden, so Schillak.

Die Wiedereröffnung der Kirche, darin seien sich alle einig gewesen, berichtet der Pastor, sei nur sinnvoll, „wenn alles fertig ist“. Aber es fehle eben noch die Heizung. Die alte eine Niederdruck-Dampfheizung sei ein Fossil, das nicht nur defekt sondern noch dazu völlig unwirtschaftlich sei. Das Amt für Bau- und Kunstpflege habe dies Mitte 2013 schon attestiert. Erste Überlegungen für eine neue, normale Heizungsanlage seien Anfang 2014 vom Kirchenkreis allerdings abgelehnt worden.

Wenn schon Geld in die Hand genommen werden müsse, erinnert Schillak an die Begründung, dann solle das Konzept auch zukunftsfähig und energetisch sinnvoll sein. „Es hat seine Zeit gebraucht“, so Schillak. Das jetzt zur Genehmigung beim Landeskirchenamt vorgelegte Konzept werde rund 300 000 Euro kosten, stelle aber eine „zukunftsfähige Energieversorgung“ sicher.

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