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Windkraft-Bürgerinitiativen wollen sich zusammenschließen

„Vernunftkraft“ Windkraft-Bürgerinitiativen wollen sich zusammenschließen

Vertreter von Bürgerinitiativen aus Niedersachsen, die sich für eine „weitsichtige und vernünftige Energiewende“ einsetzen, wollen sich am Sonnabend, 25. April, zusammenschließen und einen Landesverband der Initiative „Vernunftkraft“ gründen. Dabei sein werde auch die örtliche Bürgerinitiative Pro Barterode und Pro Esebeck, wie der Arzt Thomas Carl Stiller von der Initiative mitteilt.

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Quelle: Kunze

Walsrode/Barterode/Esebeck. Zu den Zielen des neuen Landesverbandes zählt laut Mitteilung vor allem, der „ausufernden Zunahme“ von Windparks entgegenzuwirken, „indem er über „die dramatischen Auswirkungen der Windenergieanlagen auf die Gesundheit der Menschen und auf die Zerstörung von Landschaften aufklären will“. So trete der neue Landesverband – wie auch die Bundesinitiative Vernunftkraft – für einen deutlich höheren Mindestabstand der Windenergieanlagen zu Wohngebäuden ein, „der wie in vielen anderen Ländern auch mindestens das Zehnfache einer Anlagenhöhe betragen soll“.

Zweck des Verbandes solle zudem „der bewusste Umgang mit der wachsenden Anzahl von Windkraftanlagen“ sein, die mit ständig wachsenden Bauhöhen eine „technische Überprägung“ des Landschaftsbildes verursachten. Es solle darauf hingewirkt werden, dass der Bestand unbebauter Landschaften langfristig gesichert und gefördert werde. Kritisiert wird der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne): Der unter seiner Federführung geplante Erlass zur Windenergie sehe viel zu geringe Mindestabstände von Windrädern zur Wohnbebauung vor. bar

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