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Windradinvestor will Planungskosten bezahlen

Städtebaulichen Vertrag Windradinvestor will Planungskosten bezahlen

 In der Samtgemeinde Dransfeld gibt es noch mehrere Interessenten für Flächen zum Windradbau. Die Samtgemeinde will Kosten für einen neuen Flächennutzungsplan von einem Investor tragen lassen, der zum Zuge kommt. 

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Windräder: Investor will Planungskosten übernehmen.

Quelle: dpa

Dransfeld. Von einem Interessenten liegt bereits ein Entwurf für einen entsprechenden städtebaulichen Vertrag vor.

Die Samtgemeinde müsse sich absichern, sagte Samtgemeindebürgermeister Thomas Galla (CDU). Das Problem sei, das mehrere Investoren in Frage kämen. Im Haushalt sind zur Ausweisung von Windvorranggebieten bislang 50 000 Euro ausgewiesen. Voraussichtlich Anfang November soll es mit dem Verfahren und Bürgerbeteiligung weitergehen.
Der Landkreis Göttingen informierte die Gemeinden mittlerweile über Windpotenziale und Rotmilan-Brutplätze, die den Bau von Windrädern ausschließen. In der Samtgemeinde gibt es bislang eine Fläche mit vier Anlagen nördlich von Dransfeld. Interesse gab es an sechs Flächen. Der Rat muss vor einer Ausweisung alle Belange abwägen. Gefordert wird die Möglichkeit von finanzieller Bürgerbeteiligung.

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Der Verein Stadt und Planung kritisiert das Vorgehen der Stadt bei der Ausweisung neuer Windradstandorte als überhastet. Unter dem Deckmantel der Energiewende versuche die Stadtverwaltung, interessierten Investoren neue Standorte für Riesenwindräder zu sichern, heißt es in einer Erklärung des Vorstandes.

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