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Windräder ins Leinetal

„Grundlegende Veränderung des Mobilitätsverhaltens“ Windräder ins Leinetal

„Eine grundlegende Veränderung des Mobilitätsverhaltens der Göttinger Bevölkerung und ihrer Gäste“ erwartet der Klimaschutz-Beirat der Stadt Göttingen für die kommenden zehn Jahre. Außerdem sollen im Landschaftsschutzgebiet Leinetal so viele Windräder wie möglich aufgestellt werden.

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„Eine grundlegende Veränderung des Mobilitätsverhaltens der Göttinger Bevölkerung und ihrer Gäste“ erwartet der Klimaschutz-Beirat der Stadt Göttingen für die kommenden zehn Jahre.

Quelle: dpa

Göttingen. Diese und andere Forderungen stellte  der Klimaschutz-Beirat am Mittwoch in einer ersten Zwischenbilanz seiner bisher anderthalbjährigen Arbeit vor.

Sein Ziel: „die durch den Verkehrssektor verursachten CO2-Emissionen spürbar zu senken“ und bis zum Jahr 2050 die durch den Göttinger Klimaschutz-Masterplan vorgesehene Reduzierung der Emissionen auf null Prozent in der Gesamtberechnung umzusetzen. Als Kernelemente bezeichnet der Beirat

  • neue Car-Sharing-Stationen
  • eine weitere Radschnellverbindungen
  • die Umgestaltung von Hauptstraßen, die das miteinander von Autos, Radfahrern und Fußgänger besser aufeinander abstimmt,
  • ein verkehrsmittelübergreifendes Mobilitätsticket
  • ein Modellprojekt Mobilität im Nahbereich,
  • ein Modellprojekt Quartierszentrum mit dem Ziel einer besseren lokalen Versorgung,
  • ein Modellprojekt Geschwindigkeitsreduktion
  • und „als wichtigstes Element“ die Schaffung einer dauerhaften Stelle eines Mobilitätsmanagers für die Stadt.

Stadtbaurat Thomas Dienberg rechnet damit, dass es zu vielen Diskussionen kommen wird. Die Politik habe bereits viele Bedenken angemeldet. zu den umstrittenen Punkten dürfte das Vorhaben gehören, in den zur Stadt Göttingen gehörenden Teilen des Landschaftsschutzgebiets Leinetal Windräder zu erreichten.

Bislang ist dies noch nicht gestattet, sagt Dienberg. Das Problem: Praktisch alle der wenigen freien Flächen im Stadtgebiet lägen im Landschaftsschutzgebiet. Jetzt sollen einzelne Standorte im Schutzgebiet daraufhin geprüft werden, ob dort nicht doch Windräder aufgestellt werden können – unter Einhaltung angemessener Abstände zur Wohnbebauung und anderer Kriterien.

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Von Redakteur Matthias Heinzel

Der Wochenrückblick vom 3. bis 9. Dezember 2016