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Wintercamping: Was ist los auf den Plätzen in Südniedersachsen?

Familientreffen und Flucht mit Hunden Wintercamping: Was ist los auf den Plätzen in Südniedersachsen?

„Campen ist immer schön, egal zu welcher Jahreszeit.“ Das sagt Olaf Beyer, der mit Partnerin und zwei Hunden den Jahreswechsel auf dem Campingplatz in Seeburg verbracht hat. Am Wochenende sind sie wieder zurück nach Hannover gefahren.

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Familientreffen über Silvester auf dem Campingplatz in Dransfeld: Carola, Uwe und Carsten Zaremba (von links).

Quelle: Hinzmann

Dransfeld/Seeburg. Aus Dransfeld abgereist sind am Wochenende auch die Mitglieder der Familie Zaremba samt Freunden aus Göttingen.

Eine Woche lang verbrachten die zehn Personen in ihren Wohnwagen auf dem Campingplatz am Hohen Hagen. Die weiteste Anreise hatte Carsten Zaremba, der sich und seine Frau selbst als „echte Wintercamper“ bezeichnet. Sonst geht es für sie im Winter von Rosenheim aus in die Berge zum Skifahren – natürlich mit dem Wohnwagen. Zarembas Wohnwagen ist ein skandinavisches Modell, das gut 20 Zentimeter breiter als herkömmliche Caravans ist. Platz genug also für den Zaremba-Familienclan – die Brüder Carsten, Uwe und Klaus samt Ehefrauen– und die Freunde aus Göttingen, sich in seinem Mobilheim zum Kaffee zu treffen.

Was macht man eine Woche lang im Winter auf dem Campingplatz? Für Carsten Zaremba keine Frage: „Fachsimpeln über das Campen und unsere zweite große Leidenschaft.“ Damit meint er die T5-Multivans, mit denen die Brüder ihre Wohnwagen von Rosenheim, Hamburg und Bremen aus durch die Lande ziehen.

Von den regelmäßigen Treffen der T5-Freunde kennen die Zarembas übrigens auch den Dransfelder Campingplatz. Platzinhaber Bernd Lesser verzeichnete einen unerwarteten Ansturm an Wintercampern um die Weihnachtsfeiertage und Silvester. „Erst wollten wir nur 20 Plätze öffnen“, sagt er, aber dann summierten sich die Anfragen, so dass am Ende 60 Stellflächen belegt waren. „Im vorigen Jahr waren es gerade einmal sechs“, so Lesser.

„Ein paar Gäste“ waren in Seeburg auf dem Campingplatz von Ralph und Deborah Liemburg. Die letzten reisten am Wochenende ab. Unter ihnen auch Olaf Beyer. „Wir sind von Zuhause geflüchtet“, sagt er, weil es gerade an Silvester für die beiden Hunde ruhiger sei als in der Stadt. „Außerdem wollten wir uns mal die Landschaft angucken“, ergänzt der 49-Jährige. In Seeburg seien sie gelandet, weil sie Freunde in der Nähe haben und es fast der einzige geöffnete Platz in der Region sei.

Fast gar kein Betrieb herrscht im Winter übrigens auf den Campingplätzen in Hardegsen, Hemeln und Reiffenhausen. Im Winter seien fast nur Dauercamper anzutreffen, sagt Siegfried Schulz aus Reiffenhausen. Geschlossen haben im Winter die Plätze im Niemetal und in Hann. Münden.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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