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Wirtschaftlichkeit und Qualität: GöVB sollen besser werden

Bonusgelder für gute Leistungen Wirtschaftlichkeit und Qualität: GöVB sollen besser werden

Der Rat der Stadt Göttingen hat einem Anreizsystem für die Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB) zugestimmt. Damit soll die GöVB in den Bereichen Wirtschaftlichkeit und Qualität Fortschritte machen.

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Quelle: Hinzmann (Symbolfoto)

Göttingen. Die Grundidee: Gute Leistungen sollen mit einem finanziellen Anreiz belohnt werden, schlechte mit Abzug. In der Qualitätssicherung wird die Bonuszahlung auf maximal 30 000 Euro begrenzt. Im Bereich Wirtschaftlichkeit liegt die Obergrenze bei 70 000 Euro. Bei optimaler Ausschöpfung kann das System den städtischen Haushalt also mit 100 000 Euro belasten. Die Bonuszahlungen werden im Zuge des städtischen Defizitausgleichs geleistet.

Umgekehrt gibt es weniger Geld von der Stadt, wenn die Leistungen schlechter als „durchschnittlich“ ausfallen. Ist die Qualität der Arbeit „eher schlecht“, gibt es 10 000 Euro weniger, bei „schlecht“ 20 000 und bei „sehr schlecht“ 40 000 Euro weniger. Fällt die Wirtschaftlichkeit schlechter aus als im Durchschnitt, können bis zu 25 000 Euro abgezogen werden. Ein Malusbetrag wird bis zu drei Jahre vorgetragen und mit Bonusbeträgen verrechnet.

Boni werden zugunsten des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) eingesetzt, können aber auch „zur Gewährung einer Ausschüttung an alle Mitarbeiter“ verwendet verwendet werden. In einer Modellrechnung für die vergangenen Jahre wurden die Zahlungen für Mitarbeiter kalkuliert: Hätte das Bonussystem schon 2012 gegolten, hätte jeder Mitarbeiter 300 Euro erhalten, für 2013 wären es 320 Euro gewesen.

Zuständig für die Überprüfung der Wirtschaftlichkeitskomponente ist das Finanzdezernat, für die Qualitätskomponente das Baudezernat der Stadt. Die Daten sollen vertraulich bleiben. Das neue Anreizsystem wird erstmals für das Geschäftsjahr 2015 angewandt.

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