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„Wirtschaftsförderung muss Chefsache werden“

Wahlkampfthemen des CDU-Landratskandidaten Ludwig Theuvsen „Wirtschaftsförderung muss Chefsache werden“

Wirtschaftsförderung, eine Ausbildungsinitiative, Tourismusförderung, attraktivere Landgemeinden und einen innovative Verwaltung sind die wichtigsten Themen, die Ludwig Theuvsen anpacken will, wenn er Landrat im Kreis Göttingen werden sollte. Der 52-Jährige tritt bei der Wahl für die CDU an.

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Ludwig Theuvsen

Quelle: Hinzmann/Archiv

Göttingen. Wirtschaftsförderung.Theuvsen will die Wirtschaftsförderung „wieder zur Chefsache machen“, erklärte der Betriebswirt und Agrarökonom zum ersten seiner Kernthemen. Wichtig sei eine aktive Förderung von Firmen, die sich im Kreis Göttingen ansiedeln wollen bei gleichzeitiger Bestandspflege. Unter dem Dach der Wirtschaftsförderungsgesellschaft WRG sehe er hier noch viel Potenzial.

Ausbildungsinitiative. An zweiter Stelle fordert Theuvsen eine „Ausbildungsinitiative Südniedersachsen“: „Für mich ist wichtig, dass wir im gesamten neuen Landkreis unsere Auszubildenden und damit unseren wirtschaftlichen Mittelstand besser unterstützen.“ Dazu gehörten auch kostenlose Busfahrten für Auszubildende zu ihrer Ausbildungsstelle.

Ländliche Region. Mit einem Familienzuzugsbonus will der CDU-Bewerber mehr junge Familien in die ländlichen Regionen ziehen und so die Attraktivität des Landkreises stärken. Zugleich müsse es auch im ländlichen Raum gute und nahe Schulen, ausreichend Kindergärten, einen günstigen und attraktiven öffentlichen Personennahverkehr, gute Straßen, Internetverbindungen und Einkaufsmöglichkeiten geben.

Tourismus. Unter anderem mit einer Tourismusagentur will Theuvsen die Region Göttingen stärker als Urlaubs- und Ausflugsziel bewerben. Vom Harz bis an die Weser gebe es im gesamten neuen Landkreis viel zu entdecken. Um dies bekannter zu machen, brauche die gesamte Region „zuallererst eine gemeinsame Vermarktung als attraktiver und vor allem innovativer Tourismusstandort in der Mitte Deutschlands“. Theuvsen weiter: „Die Region hat viel Potential - Wir dürfen uns auf keinen Fall unter Wert verkaufen.“

Moderne Verwaltung. Darüber hinaus strebt Theuvsen als Landratskandidat „die Weiterentwicklung der Kreisverwaltung zum kundenfreundlichen und lösungsorientierten Dienstleister für Bürger und Unternehmen an“. Sie müsse mehr Service dort anbieten, wo er gebraucht wird. Dabei setzt der Kandidat auf ehrenamtlich Tätige. Um ihr Engagement zu würdigen und zu stärken plant Theuvsen eine Anlaufstelle, die zu Fragen wie Zuschüsse, Versicherungen und Rechtliches berät. Zu einer modernen Dienstleistungsbehörde gehört laut Theuvsen außerdem eine „Entbürokratisierung“: „Die Verwaltung muss zum ‚Möglich-Macher‘ und nicht zu ‚Verhinderer‘ werden.

Am Sonntag, 11. September, werden in Niedersachsen neue Kommunalgremien gewählt. Im neuen Landkreis Göttingen inklusive Osterode bestimmen die Wähler auch einen neuen Landrat.

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