Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Wirtschaftsförderung soll Chefsache werden

Fünf zentrale Forderungen des CDU-Kreisverbandes Wirtschaftsförderung soll Chefsache werden

Die Wirtschaftsförderung will der Kreisverband der CDU zur Chefsache machen. Harald Noack ist Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag. Er erklärt, welche zentralen Wahlkampfthemen die CDU außerdem auf der Agenda hat.

Voriger Artikel
Bildung und Integration
Nächster Artikel
„Dörfer müssen attraktive Lebensräume bleiben“

Harald Noack, Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag.

Quelle: dpa

Wirtschaftsförderung zur Chefsache machen

Göttingen. „Wir kümmern uns zu wenig um die Wirtschaftsförderung“, sagt Noack. Bei der Neuansiedlung von Unternehmen und der Bestandspflege würden Potenziale verschenkt. Ziel sei eine wirtschaftliche Gesamtvermarktung des gesamten neuen Landkreises unter dem Dach der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Region Göttingen (WRG). Außerdem soll eine  Ausbildungsinitiative gestartet werden.

Mehr Handlungsspielraum für Städte und Gemeinden

Der Landkreis sollte keine Aufgaben an sich ziehen, die auch durch die Städte und Gemeinden erbracht werden können. „Wir wollen, dass die Kommunen im neuen Landkreis, so weit wie finanziell vertretbar, entlastet werden, um mehr Handlungsspielräume vor Ort zu lassen“, sagt Noack.

Beim neuen Raumordnungsprogramm will die CDU darauf achten, dass sich kleine Städte und Gemeinden durch Baugebiete und Gewerbeansiedlungen weiterentwickeln können. Vor allem müsse die Infrastruktur im ländlichen Raum verbessert werden. Dazu zähle flächendeckendes schnelles Internet und flexibler, günstiger Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) mit kostenloser Fahrradmitnahme und guter Anbindung an das Oberzentrum Göttingen.

Der CDU-Kreisverband will ein Konzept zur Sicherung aller Schulstandorte in Landkreisträgerschaft. Allgemein- und berufsbildende Schulen sowie Ausbildungsbetriebe sollen stärker miteinander vernetzt und die Ausstattung von Ganztagsangeboten verbessert werden. Gleiches gelte für die Schülerbeförderung: Schüler der Sekundarstufe II und Auszubildende sollen bei den  Fahrtkosten unterstützt werden.

Sicherheit

„Wir wollen uns konsequent für einen sichereren Landkreis einsetzen“, sagt Noack. Dazu sei eine enge Zusammenarbeit von Polizei, Feuerwehr, Rettungs- und Hilfsdiensten und deren bestmögliche Ausstattung notwendig. Präventions- und Informationskampagnen sollen Einbruch und Diebstahl vorbeugen. „Der neue Landkreis soll tolerant und gewaltfrei sein“, fordert Noack. „Daher stehen wir zu einer verstärkten Extremismus-Prävention, politisch wie religiös.“

Flächennutzung, Naturschutz und Abfallentsorgung

Bei Entscheidungen rund um Naturschutz- und Flächenfragen soll ohne ideologische Scheuklappen mit den entsprechenden Stellen zusammengearbeitet werden. Windkraftanlagen müssten mit größeren Abständen zur Bevölkerung gebaut werden, um deren Lebensqualität nicht zu beeinflussen. Sperrmüll soll im Landkreis zu festen Terminen kostenlos abgeholt werden. wes

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Schauspieler-Casting im Göttinger „Kauf Park“