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Wissenschaftsmuseum Stadt und Uni Göttingen beantragen Bundesförderung

Nationales Projekt Wissenschaftsmuseum Stadt und Uni Göttingen beantragen Bundesförderung

Die Göttinger Universität und die Stadt Göttingen wollen in diesem Jahr für das geplante Wissenschaftsmuseum im Gebäude der Zoologie an der Berliner Straße Fördermittel im Rahmen des Programms „Nationale Projekte des Städtebaus“ beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit beantragen. Dies kündigte Uni-Präsidentin Ulrike Beisiegel an.

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Gipsammlung der Universität könnte auch im Wissenschaftsmuseum zu sehen sein.

Quelle: Eckardt

Göttingen. „Gegenwärtig diskutieren wir Leitidee, Ausstellungskonzept und Businessplan des Museums und planen die Renovierungsarbeiten für den Museumsbau am Institut für Zoologie“, sagte sie.

Die Uni arbeite an einem soliden Finanzierungsmodell und stehe mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik in Kontakt. „Über eine breite Unterstützung unseres Projektes durch Stadt, Land und Bund – wie von der SPD gefordert – freuen wir uns daher sehr“, sagte Beisiegel und reagierte damit auf eine Erklärung des SPD-Stadtverbandes für eine „vielfältige Mueseumslandschaft in Göttingen“.

Diese Initiative der SPD, das Angebot der Göttinger Museumslandschaft zu erweitern und verstärkt der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, begrüße die Uni, sagte Beisiegel weiter. „Aus diesem Grund verfolgen wir konsequent das Vorhaben, in Göttingen ein Wissenschaftsmuseum von nationaler Bedeutung zu eröffnen.“

„Aktuelle und historische Forschung, Erkenntniswege und Entdeckungen von weltweiter Relevanz“ würden hier verständlich aufbereitet. „Grundlage dafür sind die Objekte aus unseren über 30 Sammlungen. Das zukünftige Museum ermöglicht einen Blick in die Labore, Bibliotheken und Werkstätten der Universität und regt zum Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und der Öffentlichkeit an.

Es wird ein Ort der Begegnung von Universität, Stadt und Region“, sagte Beisiegel.

Der Göttinger SPD-Stadtverband hatte die Förderung der Museumsangebote in der Stadt als ihr Anliegen bezeichnet. Sie plädiere für eine große Vielfalt des Angebote. Dabei vertraue sie sowohl bei der Sicherung der bestehenden Angebote und die Entwicklung neuer Projekte auf „bürgerschaftliche Hilfe“. „Die Geschichte unserer Stadt darf nicht aus Kleingeisterei zerredet werden.

Eine Schuldenbremse bildet für uns kein dauerhaftes Hindernis. Sie ist kein Entschuldigungsgrund für fehlenden Mut zur Zukunft“, heißt es in der vierseitigen SPD-Erklärung. Göttingens kulturelles Erbe verpflichte Stadt und Kreis Göttingen, die Universität, das Land und den Bund.

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