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Wohnungsnot: Ende des Zeltlagers in Göttingen

80 Bewohner in 50 Tagen Wohnungsnot: Ende des Zeltlagers in Göttingen

Das Zeltlager der Wohnrauminitiative in der Humboldtallee ist abgebaut. Am Wochenende haben die letzten Bewohner die Notunterkunft verlassen. Sie haben eine Wohnung gefunden. Die Wohnrauminitiative hatte das Camp Ende September im Garten des Wohnheims Humboldtallee 9 errichtet, um wohnungssuchenden Studenten eine Notunterkunft zu bieten.

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Wohnungsnot: Ende des Zeltlagers in Göttingen.

Quelle: dpa

Göttingen. 80 Leute hätten dieses Angebot in den vergangenen anderthalb Monaten genutzt, teilweise hätten bis 25 Menschen gleichzeitig dort gelebt, heißt es in einer Bilanz der Initiative.

„Die Errichtung des Zeltlagers hat gezeigt, dass starke und gut vernetzte Wohnheime zusammen viel erreichen können. Wir haben im Zeltlager nicht nur praktisch wohnungslosen Erstsemestern ein Zuhause gegeben, sondern die Wohnungkultur gelebt, die uns wichtig ist: ein Miteinander verschiedenster Menschen, die solidarisch und bewusst ihr gemeinsames Zusammenleben organisieren“, sagte eine Sprecherin.

„Wir bestimmen selbst, wie wir unseren Wohnraum gestalten“

Diese Wohnkultur sei  es, „die wir erhalten wollen und die wir uns vom Studentenwerk nicht nehmen lassen werden.“ Seien es Transparente oder Gartenhütten: „Wir bestimmen selbst, wie wir unseren Wohnraum gestalten.“

Getragen wurde das Camp durch zahlreiche Helfer, Leihgaben von Zelten und Feldbetten sowie Spenden von Decken und Lebensmitteln. Unterstützung habe es auch von Bewohnern anderer Wohnheim und Nachbarn gegeben.

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